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Modellflug-Zeitschrift Deutsche Luftwacht 1944 - Heft 9

Die Zeitschrift „Deutsche Luftwacht, Ausgabe Modellflug“ wurde im Zeitraum von 1936 bis 1944 vom Reichsluftsportführer des Nationalsozialistischen Fliegerkorps als Propaganda-Heft für Modellbau und Modellflug herausgegeben, um das Interesse der Jugend an der Luftfahrt und Luftwaffe zu fördern.

Das Heft 9/1944 behandelt u.a. folgende Themen
Zeitschrift wird aufgrund des Krieges eingestellt; Der Gebietswettkampf 1944 der ostpreußischen Modellfluggruppen; Gebietswettkämpfe 1944 der Modellfluggruppen im Bereich der NSFK-Gruppe 11/12; Bauplan Verbrennungsmotor-Flugmodell der Reichsmodellflugschule Lauenburg/Elbe; Flugmodell für Eisfeld-Diesemotor DV 3; Selbstbau von Kleinstakkumulatoren; Die ersten Inhaber des Modellflug-Leistungsabzeichens; Deutsche Modellflug-Höchstleistungen nach dem Stand vom 1. Oktober 1944.


Modellflug-Zeitschrift Deutsche Luftwacht 1944 - Heft 9

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Zeitschrift in Textform

DEUTSCHE LUFTWACHT iM*^w*r<fc

nehmigung g e11 o I ■»l.

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&WJlVUIvAJft&AUlU ScWffcüung fe«£n« Gewähr

SchrißUUungi NSFKSturmfuhrtr Hont WinkUr MODELLFLUG BANDS N.9 S. 73-88 ~ BERLIN. SEPTEMBER 1344

Im Zuge der durch den totalen Krieg bedingten Konzentrationsmaßnahmen auf dem Gebiete der Presse stellt unsere Zeitschrift mit dem 30. September 1944 das Erscheinen für die Daner des Krieges ein. Es werden dabei weitere Kräfte für die Wehrmacht und die Rüstung frei

Wir danken unseren Lesern und Freunden für die uns erwiesene langjährige Treue. Mit unserem zuversichtlichen Glauben an den Sieg verbinden wir die Hoffnung, unsere Zeitschrift nach dem Siege allen Beziehern wieder in gewohnter Weise liefern zu können

Ans arbeitstechnischen Gründen hat die Reichspressekammer die Anweisung erteilt, daß eine Rückzahlung von zuviel gezahlten Bezugsgeldern möglichst unterbleiben soll. Der Verlag wird deshalb verpflichtet, diese Beträge an das Winterhilfswerk abzuführen. Bezieher, die mit dieser Regelung nicht einverstanden sind, müssen sich unter Vorlage der Zahlungsbelege bis zum 31. Oktober d. J. wegen Rückvergütung an den Verlag wenden

ti trauegegeben unter Mit' Wirkung de» ReithtluftfahrU minitteriumt durch den Korpiführer de* National* todalitUtehen Fliegerkorps

Sic «den für Deutschland

Am Iii. Juni ['Hl fielen einem Termranpriff amerika-iii?-rIirr Ibuuher /ihm Opfer:

OhU. (,««lni .IMinerf, (T«-ll. J9I7, VJfx. Ott» AhitHgm «W>. 1921, tjfs. llelmnt Krrmrß, tfrr». 1921, imrfr. llaamjaaehlm Mlitehke, neb. 1923, l'ffx. Huntef Still, geb. 1920.

Dir deutschen Modcllflirger werden diese Nachricht mil besonderer ErschiiltrMHIjt vernehmen. Heim sie. die iltr Lehen gemeinsam für Deutschland dahiugaheu. gehörten in den besten Hill! erfolgreichsten Vnrkänipf rrn dea deutschen Slo-delMlnpes. 1 Iir früher Tnd Iriffl den deutschen Modell Iiiig besonders schwer, weil gerade von ihnen auf Grund ihrer bisherigen Leistungen nntl Erfolge iiin'li M'lir viel für die Zukunft erwartet werden durfte.

Glislar Aldtitper uiaehtr sich herri I s I93f> einen Namen in M od c I III irper kreisen, als er im Kcichswrt llicwerh für Mulorflup-luodcltc in den Bfirkrnherpru in der Klt.fi»? der Heiiziniiiotiirllup-modelte mil eiiirm Flug von -I min IT > den 2. Preis crilbertr. Dieser "Flug r.nnil damals hcrorhl igles Aufhellen, weit dir I-eist Uli g Tui4 einem ijrnl * e Ii c n Motor erllogen n nrdcii war. wiih rend der Sicher eine» auslUiulischen Mnlur benutzte (ivas nach den damn-lipru liest iiiimiiupru noch müplirh war). Die Lcistuup wurde deshalb mit Kechl in Fachkreisen hesnrii der» hoch gewrrlcl. Anrli in der Folgezeit leistete Gusitiv Atdin-per auf dem Gebicl des Flugmodells mit ^ rrhrrnuuugsmnl nr beachtliche Pionierarbeit. Kr war aneli einer der ersten, die. sieb erfolgreich tun die Schaffung sl iiugsfähipcr Sri Ii* tfcteucrgerulc Lein iilil en. In Verbindung mil Kurt tlmtuerirh entwickelte er die Knmpaßstencritiig. die 193R als ! ■ .<n ;■]n iru Verlag Otto Maicr, Itavcn-Iiurg. erschien und seitdem immer melir Anhänger Mifumli'H hat.

Vllell sein llrudrr Otto Aldinper ist im deutschen ModelHing duri !i besondere Leistungen bekanntgeworden. Seinen pröUlcn Erfolg errang er im Hrirhswetlliewcrh für Motorflupmodrllc Bor-krnherge 19.19. wo er in der Klasse A I mit einem Flug van 12 min 09 h I. Sieger wurde.

Helmut Krrtneß, inhalwr des ModellHug-Leistiing.sah-/eicheus .\r. I, kann als der bisher erfolgreichste deiilsehe Mmlrllflir^cr penannt werden. Niemand hat «o viele Siepe und Preise errungen wie er. Daliei lirseliriinkle Cr ateli ni(1lit »Im Spezialist auf das eine tider andere Teilgebiet des Modelt-flitpes. sondern lirarhlite anT allen Cieliieten bedeutende, l.eislnripi*!! ruslnndi^. Zweimal linlte er nieli den \\'ander|ireis des Kfirfisfütirers und die CnUlene Plakette, das rrsteninl lieim Keieliswettliew-erli Tür IIallelldnpmndelle 1910 in Tlres. Inn. »ii er t:leiili/i'iti» l.Sieper in der Klasse AI wurde, d.n xwfilcmal heim Iteiclinwerlliewerl) für SepelfliipmiiileMc l'MI ;lnf der \\ assrrkiij>|ie. wn rr in der Klasse der (S'iir-ilii^elmndellr inil einem Flup vnn fl.tmin H.i * rinn I.Prei* ila^nntillgi Für ilie heste <ie^iimlleislunp i^iurs 11illerjunpeu irliiill er in dirM'in W'ri thi-w erli pleiill/cil ip di-n l!h reu [ireis fli-s li^ir IihJii^^iiiI fiiliriT>, Im Iteif li^wrl iIji-wttIi für Mnhir-11(11111111111111' \fHtt in den UnrkenluTpeii sieherle er sieh den l.l'Lu in ((• r I \IKlM..r mil einem l'lll^ vnn ITniiu IT*. Ihmil -I>-Illi- er pli*iilc/eiliK eine neue Mudellllnp-Ilürhs|-lef^tnn^ für IIiimiifMiiyiiiinl.-tlr mil f Iiimini null nr im f. (Iii hiujie /eil nmiii-ifiM lilen hlieli. Weitere liedeuleude l,ei-

sliinpen erzielte llflmut Kcrmi'B auf dem Gehiet des Ilallrn-llupmudeltt. Heule norh ist er Inhalier der Hüelislleislunpen in der Klasse ,.(ilml)e,s|ianiite Hollcnflupmodelk" mit 13 min ;17 B lind in der Klasse ,.]iafiicr1>c5|>anitlc Hallcndupinodelle" mit 9 min 2B s. Auf den Vellhewerbcn für SeBclHupmodelle und Mnlnrnnpmndellc der NSFK-Gruiipe W war er ebenfalls «trts in der Spitzengruppe zu finden. Fs pehinp ihm hier als Iiisher ^in/igem, den Wanderprcia der Gruppe zweimal hintereinander zu gewinnen. Mehrere von ihm heraus-peprhene. Haii])läne. darunter der seines crfolfreirhen Nur-Ilii pol II ufiiii od e Iis „Milan", (,'ehrn Zeupnis von seinem erfolgreichen Sehalfen,

Mit flnnsjoacltim Mhchkc hat der deutsehe Modellflup «einen erfnlpreirli6ten Vertreter auf dem Gebiete des Ilalleu-flugmodella verloren. Schon in junpen Jahren wandte er diesem Teilgebiet seine besondere Aufmerksamkeit zu. Im ersten Itriebswellbewerh für Halletiflup-modelle 1938 in Frankfurt (Main) wurde er niit einer Flupzeit vnn

9 min 09 s 1. Sieger. Mit dieser Flugzeit eröffnete er die Klasse ..ulmliespannte Hallen flupniodel-le" der deutschen Mode '•tiip-Hörhitleisliingen. Schon im nächsten Jahr überbot er sie aiilätlliih des internal iotiateii 1 [allen II II p-■vi'ellliewcrbcs in Brümsel mit

10 min 30 s und wurde damit plriebzeitip 3. Sir per in diesem bisher einzigen internationalen Wcltliewerh für Hallcnftiipnin-delle. ati dem sirh deutsche Mn-dellflieper heteilipteu. Mil einer Flugzeil von 12 min 27 t stellte er dann noehmals eine Höchsl-leiatiine; in der Klasse ..filtubr-Bpannte Hallenflupmodelle" auf, die mehrere Jahre fang allen Angriffen, aie 7ii überbieten, iland-hielt. Seine grollen Erfahrungen auf dem Gebiet des Hallenllup-modetls hat er dem deutschen Modellflup wiederholt in dieser Zeitschrift und in mehreren Bauplänen (Verlag Schreiber- KUliupen) zur Verfügung gestellt. Oa< von ihm in Zusammenarbeit mit Urlmut K%rmpß. Qilutpr Sttlt null Alfred Mitiiky vcrfaUle Ilurb „Dai Hallcnflugmodcl 1'', das im Verlag Moritz Schäfer. Leipzig, herauskommen soll, wird dir fvrinnerung au ihn und seine

überragenden Leistungen wachhalten. Ähnlich wie Krrmrß konnte er auch auf den übrigen Gebieten des Moilellltnges mit besonderen Erfolgen aufwarten. Mit einem Wasserflugmodell mil Verbrennungsmotor stellte er 1941 mit einer Flugzeit von 21 min 47 s eine für damalige Verhältnisse srhr lieacbtliehe Höchstleistung auT.

Was von Helmut Kernteß und l!an*,oaehim Minchke gesagt wurde, gilt auch Tür Günter Stift. Zahlreiche Siege auf den Kelchs- und Gruppen Wettbewerben marinen ihn schnell im deulirbeii Modellllug bekannt. Seinen grollten Erfolg holte er nieli schon 1938 im „Isliis-W ellliewerh für Sepelflnp-lundellc" in Hern, aus dem er mit einer Flugzeit von (i min ÜI l s in der Klasse A als 1. Sieger hervorpinp. Sein Liebliugs-pebicl war das Nurfliipel-Flupiuitib'll mit Gunimiuiulur. auf dein er durch unermüdliches Furschcu und Entwickeln zu bemerk eusw erteil Kr kenn I iiisscn und Ergebnissen gelnnplc. ab deren Auswirkung die Leistungen mil Kurfliipel-Miiliirilnp-uiiidellcii stlr,l"r!',1,f1 'Üi' llülie gingen. Mehrere Aufsäl;"c tlartihcc sind vnn ihin 1^12 in diesee Zeil-ehrifI vcrüffenl-liehl wurden. In der ..Liste der tleillsehen \|iulelllluu-Hü> li-llci-liinpen" ist «ein \iiiue nnch heule in der Klas.c der Nuriliigcllliigmtulellc mit Gliiumimiilnr mil einer f'lup-lci-lnri^ vnn 1 min Ifis nach lindcusturl vcraiikerl. Auch dem ILillfti-,\urllügelllupmuilcll widmete er sich im bekunde*

Bild: rrlvalirifaabnje

OhU. Gustav Aldingrr

|i,L 9 ( l')t tl. Nr. «I

M Uli-

75

Uffz. Helmut Kvrmrß Vffz. Giinuv Sith

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Mmlelllltlg

HJ. 9 (I9U),Nr. 9

irn Mntlr. Dir von ilim Emir 1911 rriii llr Milurit von II min 02s wurde voin Knrpsführcr als HürliKlb'islung an-orkaiiril.

Der deutsche Modcllflug hat mit GuMnr und Otto Aldinitfr. llt'liniit Krrmrl!, llant)»achim Misrhke und Günlrr Sult nicht nur hcrvurragt'ttd bcfahiglc, snndrru aurh Irrur nnj pulr Kameraden verlorrn; er beklagt darüber hinaus den groUcti VrrluM von wissenschaftlichem Nachwuchs für die Luftfahrt forarliHng. Der MoJcllflug Iiiitc ihnen in jungen Jahren da« nüflzcug vermittelt, der MoJetlRug war

ilinrn liri weitem mclir als eine gehSnr nparllirltc Ilc iliiigung, rr war für nie der linden, auf Jrni sie «ich in leidenschaftlicher Hingabe für ihre gewühlte I.chrrisaufgabe a\a Flup-zrugingenieur vnrhereiten konnten, In ihrer Treue zum MoJcllflug, ihrem unermüdlichen Slrehen und Schaffen, da« nie auch als Soldaten fortsetzten, in ihrem unerhörten Ein-aatzwillcn und ihrer «tandigen Begeisterung «inj sie Jen deutschen Modellfliegern ein leuchtendes Vorhild. [n Trauer, »her auch in Stolz gedenken wir ihrer und grüßen sie. . Slhf. Wilhelm Haas.

Der Gebietswettkampf 1944 der osf preußischen Modellfluggruppen

Von JVSFK-Oberelurmfuhrer C. Möbius, Königsberg (Fr.)

Für jrJrn flngbcgciatcrlen o<1 preußischen Jungen ist dal Flupgclünilc Ticssclbcrk ein Begriff. In Nesselbeck machen besonder? die attgehcnJen KÖnig«berger Segelflieger ihre ersten Sprünge und die Modellflieger ihre Startversuche. Die Aufwind» erhöltnisse sind gerade für Modellflüge durchaus günstig, und manche MoJellDug-Hochstleialung wurde dort aufgestellt. Satt, Mischkc. Budnoteski und all die ande-

Die Bauausführung der in Klasse I gemeldeten Flugmadelle war durchweg gut, ein Beweis. JaQ trotz Jer Kriegs, läge mit Jen unvermeidlichen Einschränkungen Jie Freude am Bau von Flugmodellen ungehemmt bleibt. Im allgemeinen hielten aicb die Erbauer genau an den Bauplan. Ein Pimpf, der anscheinend Pech beim Hochstarten gehabt hatte, hatte den Flügelknick etwas steiler angestellt. Diese

S^«*3SÄ

1T-J

Abb. 1. Beim Zusammenbauen eines Segelflugmodells

ren jungen ostpreußischen Pioniere des Modellflugei haben hier ihre größten Erfolge errungen. Manches Flugmodell vrrsrliwanJ auf Nimmerwiedersehen.

Zur Diirrhrübrutig de» Gehielswellkampfeg der Modell-fliiggruppen im Bereich der NSFK-Gruppe 1 war Nessel-herk gerade der rirbtige Ort. Es konnten 132 Teilnehmer mit 1.12 Flugmodellen am Start erscheinen. Da die zur Vrr-füguiig stehende Zeit «ehr knapp bemessen war, kam es darauf an. den Wettkampf so schnell wie nur irgend möglirh durchzuführen. Es gelang, den Wetlkampf in l Stunden reibungslos tu Ende zu bringen.

Flugmodelle; die Jen gestellten Anforderungen in fliegerischer Hinsicht nicht genügten, also nicht gleich G0 s Flug-d.-inrr erreichten. ninUtfii zunächst einmal zurücktreten. Dennoch lukiiiiieii fast alle Teilnehmer ihre drei Sinns. An \irr Stellen, die mit je twi'i Fltigprüfrrn besetzt waren, wurden dir Srgelflugnindcllr pesL.irlel. Für dir gemeldeten 211 MiitorniigiiKidellr genügte eine Slartstrlle mit einer Slurl-11 ;i In i.

Iii drr Klas-r 1 wurden dB l'lnpiiiintrlle im den Start gr-lirinlii. Hierviiu allein 62 nun fliiimni'Cier ..lihi'in". Die Wetterlage mit einem NW-Wind um 2 bis tni'n war durch-:iu> giilr'-lig.

Änderung erbrachte jedoch keinen Vorteil. Der Gleitwinkel war gegenüber dem der normal ausgeführten „Rhön"-Flug-modelle schlechter. Die an sich gut gemeinte Änderung stellte jedenfalls keine Verbesserung dar.

Ein Modellflieger brachte an der „Rhön" das Leitwerk abnehmbar an. Er machte das auf einfache M/risr daJurrh, daß er Jus Leitwerk ähnlich wie den Tragflügel befestigte Durch diese weilgehende Zerlegbarkeit des Flugmodell* erleichterte er sich den Transport.

Einzrlnc Pimpfe hatten ihr Flugmodell mil Spaniiluck best rieben. Es zeigte sich, daß Jie Bespannung dieser Flug-ninJrllr wnhl recht slraff und schön glatt war, Jofür »her bei unglücklichen Laudungen viel leichter rlU, Dir durch Anfeuchten und anschließende« Trocknen gcsl rafften und dann mit gewöhnlichem Dhcrzugslack bestrichenen Flügel-, liuuipf- null Lrilwcrkhespannungen waren im Hinblick auf liruchfcstigkcil Jen mil S|ianulack gestrichenen nicht iinlrr-li gm. Was Uli füll gl ich einmal Nu t maßu a Inn e war (uiiuillch der Fnrtfall des S|iaiinlackaiii>lrichs), bat »ich jclzt keine*-weg« al* Nachteil erwiesen.

Die FlnülrUlHilgen der Flugninilellr der Klasse 1 können :il> iiuter Dnreli^eluiili lie/cii luirl werden. Hierbei hntle dir ^iin-lige Vcltrrliigc allerdings einen uicbl niicrhrbliilien

Bd. 9 (1941), Nr. 9

Model) Aug

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Anteil. Bruch wurde, ebenfalls bedingt durch die gute Wetterlage, verhältnismäßig wenig gemacht. Zum Teil lag es woLl darin, däÜ die Modellflieger in der Durchführung der Hochstart» durchweg gut vorgcachult waren. Die schon erwähnte günstige Windstärke machte die Benutzung von Hochstartrolleii überflüssig: Ein kurzer Anlauf, laugsames Nachlaasen, zum Schluß Stehenbleiben, und schon waren die Flugmodelle auf Auaklinkhöhe. Als beste Flugzeil in Klasse 1 wurde die Zeit von 3 min 59 a gestoppt. (Das eine oder anandere Flugmodell blieb ruhig atehend noch eine geraume Weile an der Hochatartachnur, ehe ea der Starter freigab, doch die Flugprüfer ließen sich nicht täuschen.)

Der bauliche Zustand der in Klasse II gebrachten Flugmodelle war ebenfalls ein durchweg erfreulicher. Ein großer Teil dieser Flugmodelle tollte Eigenenlwürfc darstellen. Die Flugmodelle konnten allerdings kaum ala solche angesprochen und bewertet werden. — Ohne „Eigenkonstruktion" glaubt kein junger Modellflieger auskommen zu können.

Die aus dem Danziger Cebict gekommenen Hitler-Jungen hatten ihre „aelbslenlworfencn'* Flugmodelle größtenteils mit gut durchgebildeten Ausklinkvorrichtungen verschen. Nur in einem Falle, und zwar war ea eine Ausklinlcvorrich-tung mit Kugelschnappern, trat ein Versagen ein.

Ein sonst recht gut gebaute« Flogmodell verlor infolge eine« übermäßig starken Zuges an der Hochtlarlschnur den Tragflügel und ging zu Bruch.

Als beste Leistungen in def Klasse II wurden Flüge von 8 min 12 s, 6 min 211, 5 min 3 a und eine ganze Anzahl Flüge zwischen 3 bis .4 min gemessen. Hier waren thermische Einflüsse zu erkennen. Zweifellot bat sich auch die Spinnweite von etwa 2000 mm gegenüber der von 1500 mm als überlegen gezeigt; zumindest bei den „auf Leistung gebauten" Flugmodelten. Die in der Ausschreibung vorgenommene Unterteilung in Klassen von 1500 bis 1750 und 1751 bis 3500 mm Spannweite hat sieh als gerecht und zweckmäßig erwiesen.

Die zum ersten Male in einem Wcitkampf der NSFK-Gruppe 1 erschienenen . Teilnehmer aus Danzig/Weslpreußen schnitten recht gut ab, und zwar sowohl hinaichllich der Bauausführung wie acch der Flugleistung. Besonders die Danziger zeigten einen guten Autbildungtstaud.

Nennenswerte konstruktive Neuerungen in der Klasse II waren nicht festzustellen. Es scheint demnach, daß die bisher gebräuchlichen Flugmodellmuster einen gewissen Höchst* stand erreicht haben. Zu diesem Fortschritt gegenüber den vergangenen Wettkämpfen trat ein weiterer: alle Flugmodelle waren erfreulich gut eiugeflogen. Brüche durch Falsch-lastigkeit traten — und auch nur in geringem Umfange — nur da ein, wo die Erbauer ihre Flugmodelle bis dahin lediglich am Hang eingesetzt hatten.

Die Überlegenheit des Hochstarts gegenüber dem Hangstart hinsichtlich einer besseren Beurteilung der Güte des Flugmodells hat sich bei diesem Gcbietswett-kämpf erneut schlagend gezeigt.

Während die vier Startttellen für die Segelflugmodelle ao nebeneinander aufgebaut waren, daß für alle Flugmodelle annähernd die gleichen Bedingungen für einen eventuellen Thermikflug vorhanden waren, wurde die Stadtteile für die Molorflugmodelle soweit seitwärts verlegt, daß sich keine Störungen im Flugbetrieb ergaben.

Konnte sich der Modellflugbetrieb an den Startstellcn 1 bis 4 rasch abwickeln, so bot die Starlstclle der Mo-torflugtnodellc ein Bild, das lebhaft an die Zeiten erinnerte, in denen die Flugmodell-Verbrennungsmotoren noch mit ihren Kinderkrankheiten behaftet waren. Immer und immer wieder mußte man beobachten, daß die

Motoren zwar ansprangen, aber dann versagten, wenn es zum Start ging. Dies lug nun keineswegs Bti den Mulnrr» selbst, in der Mehrzahl „Kralnio-4" und „Kralnin-1()"', sondern an den TasrhciilatnpcubatIcrieu, die als Zündsiroiti-quelle dienen sollten. Sobald ein Mnlur in Gang gebracht war und dann vom Akku auf Balteric umgeschult et wurde, blich er in der Bcgcl stoben, Die Inhaber dieser Molurflug-niodelle waren jedenfalls keineswegs zu beneiden. Auch frische, am Vorlage beschaffte. Batterien versagten. Um cn kurz zu machen: nur einzelne der gemeldeten Flugmodelle mit Vcrbreunungamotor wurden den gestellten Anforderungen gerecht, trotz sonst günstiger Startbedingungcn und durchweg guter Bauausführungen.

Nur ein einziger Klotor bereiletc überhaupt keine Schwic. rigkeiten. Es handelte sich dabei um den Sctbstzünder „Eisfeld DV 3". Dafür halte sein Inhaber das Perlt, daQ (las Flugmodell schon beim Start zu Bruch ging. Ursache ein verzogener Flügel, Wirkung eine völlig zersplitterte Luftschraube. Der Motor ist aber völlig unbeschädigt geblieben.

Schlecht war es bei den meisten Verbrennungsmotor-Flugmodellen mit den Ausachaltvorrichlungen bestellt. „Auto-knips"-Schalter sind leider nicht mehr erhältlich. Deshalb wurden in der Hauptsache die Schalter aus allen Wecker-

ti'O.dtr (2): Opperinana

Abb. 2. Endlieh läuft der Motor

\

uhren hergestellt, und et mußten die derartigen Werken atihaftenden Nachteile in Kauf genommen werden.

Ein Hitlerjunge aus Elbing brachte den Hochdecker „KS 22'") aut Baltaholi an den, Start. Die zur Verwendung gelangenden drei Tischcplampenbatterien bedeuteten für das leichte Flugmodell eine reichliche Mehrbelastung. Um dennoch zu guten FJugtelatungco zu kommen, baute er eine Vorriclttung ein, die nach dem Ausschalten des Züudslromes die mit einem Fallschirm verbundenen Batterien einfach abwarf. Diese Vorrichtung arbeitete einwandfrei und sicher und der Clcitflug det to erleichterten Flugmodells war gegenüber dem eines üblich beschaffenen ein wesentlich günstigerer.

Wie steht es iber mit der Frage der Zulassung; derartigrr technischer Vorrichtungen? Zum Clück für die Ftugprüfrr tauchte diese Frage nur am Hantle auf, denn der Erbauer des Flugmodells halle das Unglück, tiiehl in die eigenIliehe-Wcrlimg zu kommen. In den „Modellflng-llrstimumngcii des NS-FJicgerkorps" heißt es darüber: ..Die Flugmodelle ullcr Klassen dürfen keine während des Fluges uhwerfharcu Teile liaheu." Diese Bestimmung het natürlich auch ihre Gültigkeit für zusätzliche Teile, wie sie z. 11. die Ütruimtnclle für einen Hciizitllllolor darstellt.

') liau/ilan rotl KrriurS int „Moilrlfltin", Urft 8. Julir-Hang l'Jt3.

I ■rrin^tLi'it Stii^i ii in;irlitrii ilir \uLmfrii.lrr Uli ilrn Mnliir-lUiummli-Hrii, I ut £ri*Urr Tril ilrr Triliirlnurr haMr 44r \nl.nlfraiirr .Iii« l.ri.iilhiil/ uilrr unrh :tll<< Sprrrhiil/; selliM hrr^r-Irl Ii, I Iii-*-«' lüiilrr rruii'-»rn mi-Ii ;iU draurliliar. Ks gebt al-.ii aurli itlme puinMlilirrrif tr Itäilrr. »n srhiin dirsr *iin-t T-4-iii iniigrii.

Waren ■ 11 ■ I* luprrprlini>.i.r in den Klassen III und IV «■■»•'II ilrf I ürki- dr* i ll>ji-k Ii-?. keine iilirrrapnuleli. Kit ist ilm Ii dir- \ um n 1 [t-i» I Ir-iu-lii-rii dr* (irhirl-**.el t kititi pfrs lir--taliplr Fe-IMeII in ii i-rfreulieli. iluU ilir jiniprii .Mmli'll-llirprr ihre Miili-ric \ull lirhi'rrM-htrn und i-ir mit der Hand-lialiunp (Irr iIim Ii iiiinii-rliiii n-ilit eiiipliiiillirliru Rleilimolu-i in dun-liaii- \ertraul varru. I'iir die ..Türke des Olijekl i»*-** iin.Ii ein l!i-i-|iirl: Iteim Slarl eines ,.(•ulillitiliri DV ITi"-} linkirli' »irli ilrr aiiM'hrinriid iiieht sorgf iill ip penup iilirr-«iirlite Aii-rhluu der Slrrklliigrl. Auspi-rrrlinrl kurz vor dem Aii'.'-rliallen ilrr /umliiMp. und zwar nach '27t ^ Flupzeil, lii-tru »irh thi- h'liiprl mihi MiMel»hirk. Der Molor hielt die iinrli % rrhle ilieuilrn .~i Iii*, fi s l.nuf/ril Iii- zur Jlnilruhcrüh-rung durrh. tiluir dabei, wir »Hprutrin hrfürrhtel wurden war. inlUtSikilif! zrr-lort /» werden. I'iir ilir mehr ««Irr iiiiinlrr heiler /ii~i liiiiirnilrii MoilelUlirprr i>i dieser Absturz rmr WiiniLin^ prurirn, iiurU mrlir \iipriiinrrk auf die eiu-« iindfrrir l'liigell*rfr>-1 ipniig zu legen.

"I /iiiii/iiiui Hin (inlilliiilin im ..MinIrlljliiK", Neil 12, Jahr-

I nfürmipe Traii<.piirlki*leu waren im (ieprnsut/ zu früher Ulli ili-m lirbietsMrttkainpf nii'hl festzustellen. Krstatiulirh war oft, wrlrlir Virl/ahl um F.rsatzteilen, \\ rrkslofTen uiiil W'rrk/.rii^rii itrr Mud rlinirgrr atiürr M'iurm zrrlegba rrn Flnguinilrll in ilrr TransportkiMr Miiterffnliriiipeu \rrmuchle.

Ilrr Führer un^rrrr lNS['"K-<#rii|i|ir. i\Si'*K-OlK'r^rii|i|irii-fiilirrr O/iittTtiifitm. lii'Mii'lili^tr riiiiM-lirm! ilrn W'rllkampl uiiil lirli sirli liCMintlers iiilrrrssanlr Klirfimoilrllc ^enau rr-kliirrii.

Niirli ,-\ liwii'kluii^., ilfs llii'firrisrlie n Vi t'ltkiiiii|rf Il'IIim fiilirca (Iii* Triliirlinirr IIHI'll Unsnilteil, liier wimlr ilcr Wrllkanipf in ilrr Ii rj/n-n r;i-r k «■mi Ii Ii (lurrlici'fülirl. (,if'irilc-rl wurden lic-Kliiiiinnii^v^rliiiiU 2.'i rirlili^i- Krkriiliiiii|;ril lici rlirnso viel \ nr^rlr^li'ii .MnsliTii null Aliliililiin^'iii. Ks cr^alicii si,li 2(> rirliliftf I.üsiiniii'n. Die perinp;sic<i Werte la^en zwisrhen II lim) 16 rirhlijTi'ii Krkeniiinipeii. Alle anrlcreu Kr^cluiissc iirvvrpli-li si<h zwinrlirn IV und 2 I richtigen LSitlltgCIt. OaG (ie^amler^e1iiii> im Wrtlhewcrli in <ler Flii^zeu>;erkeiiiiiiiif* ist in dienert] Jalir ein lies:.eres als im \'orhilirc Rcweseu.

Die Sieker im VetlkamiiT im MtiuVlli)iic und in der Hut: zen^rrkeuiiun}; erhielten auLirr lleriisteiti|>lakrlten wertvolle lliirher, die der tiuuleilcr Eriih Kurh zur Vcrfüt;iiu(' gestellt lutlr. Alisi hlieUend ilarf u'>»Bt werden, rlaLi der (!rliielswrll-k»iii|.f .Irr M<idell(lii|T^rii|>|ieil im Uereieli der iNSKK-<>rii|i|ie I einen Verlauf |reuoiumcn hat, der als durchaus zufriedenstellend liezeirhnet werden darf.

Gcbicfswcttkämpfc 1944 der Modcllfluggruppen

im Bereich der TVSFK-Gruppe 11/12

Inn i\SFK-Sfurmßihrtr Fritz Sparruald

Auch die Motorflugmodelle mit Benziu-und Selbstzüudungsinotorcn zeigten sehr gute Flugergebnisse.

AU deutlich und ständig .sichtbarer Untergrund sowohl bei der Bauprüfung der Flugmodelle als auch bei der praktischen Dureliführung der Gebietswettkämpfe zeigte, sieb die unermüdliche Arbeit unserer NSFK-Ausbilder! Ihnen muß auch an dieser Stelle der wärmste Dank für den unerschütterlichen Einsatz bei der Wehrertüchtig ung unserer Piinpfe und Hitler jungen ausgesprochen werden. Die von ihnen geleistete Kleinarbeit in den Mo d eil Huggr Uppen und Modellflug-Leistungsgruppen kam neben der ungeheuren Breilenarbeit immer wieder zum Vorschein. Waren auch nur die Besten der Jungen zur Teilnahme ausgewählt worden, so hätten sicher alle ModelMieger, die in der Ausbildung unserer NSFK-Mäuner stehen, an den Wellkä'xnpfeil teilnehmen können. Das ist der best vorgebildete jüngste Nachwuchs für unsere stolze Luftwaffe.

Nun zu den baulichen und flugleisluugsmäßigen Ergebnissen in den einzelnen Klassen der Flugmodelle:

Klasse I (Segclflugmodelle mit einer Spannweite von 1500 bis 1750mm): Hier sah mau nicht nurBauplanflugmodelle, sondern auch gute Eigenkonstruktionen. Im Bau der Flugmodelle war trotz des Mangels an Ausbildern gegen das Vorjahr ein merklicher Fortschritt festzustellen. Die Flug-leistungeu waren sehr gut. Bei den Pimpfen muß allerdings der Hochstart^ auch wenn der Ort ihrer Modelläuggruppe im bergigen Gelände liegt, noch mehr geübt und gepßegt werden.

Klasse II (Segelflugioodelle mit einer Spannweite voll 1751 bis 3500 mm): Hier waren Flugmodelle in zum Teil hervorragender Bauweise vertreten. Die besten kamen aus Mo-dcllfluggruppen, deren Werkstattarbeit ein guter und begeisterter Modelliluglebrcr vorsteht. Bauliche Neuerungen wie Flachrippen, Beplankungen ohne Rippen, neuartige Tragflügel- und Leitwerkbefestigungen und Leitwerkeinstellungen waren in erfreulicher Vielzahl vertreten. Die Fluglcistungcn waren ebenfalls sehr gut, zumal bei den Eigenkonstruktionen. Leider ging ein Teil der Flugmodelle auf Strecke und wurde nicht mehr gefunden.

Bei einem der Gchietsweltkämpfe wurde eine neue Bestleistung in der Hochstart-Strecke, aufgestellt. Sic wird dem Korpsführer des NS-Fliegerkorps nach Beibringung der erforderlichen Unterlagen zur Anerkennung gemeldet werden.

Es sei allerdings als leise Mahnung gesagt, daß die Hoch-startgeräle, vor allem die Hochstart schnüre besser gewartet werden müssen! Auch etwas mehr fJbung im Hochstart würde noch bessere Leistungen ergeben.

Klassen III und IV [Flugmodelle mit Verbrennungsmotor): In den Klassen III und IV waren nicht nur bereits erfahrene Modellflieger am Start, auch ganz junge Kräfte zeigten ihr Können. Es ist im allgemeinen schwer für einen Jungem, der im Wettkampf allcinsteht, sein Uenzinmotorflugmodell zu Leistungen zu bringen. Muß er doch nicht nur das Flugwerk von Grund auf selbst uaueii, sondern sich auch noch mit dem Verbrennungsmotor, der Zündanlage und dem Zettschalter beschäftigen. Ist er ganz ohne erfahrene Anleitung, führt sein Besuchen nicht oder nur selten zum Ziel. Es wäre deshalb vielleicht angebracht, wenn die Jungen, die ein wirkliches Interesse an Benzinmotor-Flugmodellen mitbringen, und auch die, die bereits über Anfängererfahrungen hinaus sind, zu Lehrgängen zusammengezogen wenden. In diesen könnte den Jungen sehr viel gezeigt und für ihren weiteren Ausbildungsweg mitgegeben werden. Sicher würden diese Jungen bei der Rückkehr in ihre Modellfluggruppe oder Modellflug-Lei-stuugsgruppe auch die Arbeit ihrer Kameraden befruchten.

Denn nichts ist auf einer Modellflugveranstallung übler anzusehen, als wenn ein Motor nicht anspringen will. Es Hegt ja nicht immer an der Batterie!

Man konnte die verschiedenartigsten Ausführungen von Zeitschaltern sehen. Bis zum umgebauten Wecker war alles vertreten. Die Jungen hahen sich zu helfen gewußt, und das ist gut so!

Die Leistungen der Flugmodelle waren zufriedetisteilend. Für unsere Gäste bedentete es jedesmal ein offensichtlich großes Ereignis, wenn die Benzinmotorflugmodelle am Himmel hmimmten. Die Jungen wußten in diesem Jahr viel besser als im vergangenen, wie es einzurichten war, damit die Flugmodelle der Forderung der Ausschreibimg gemäß wieder auf dem Platz landeten.

Die Flugzeugerkennung: Zum Schluß noch einige Worte über die Leistungen in der Flugzeugcrken-uung. Hier zeigten sich, gegenüber dem Vorjahr besonders große Fortschritte. Fast 90 v. H. aller Teilnehmer löste die ihnen gestellten Aufgaben, Der Wettkampf in der Flugzeugerkennung bewies seinen Wert in wirklich überzeugendem Maße. Die geladenen Gäste aus der Wehrmacht, insbesondere der Flak und Flakschießschulen, waren über die Ergebnisse mehr als verblüfft. Es war ihnen unverständlich, wie die Pimpfe und Hillerjuugen in so kurzer Zeit« etwa 3 Sekunden je Bild, die gezeigten Flugzengmuster in den verschiedenen Anflugbildern treffsicher zu erkennen vermochten.

Hier zeigte es sich nicht nur, daß die Jungen mit Freude und vollem Verständnis bei der Sache sind, sondern daß auch die vont NS-Fliegerkorps eingeschlagene Unterrichtsmethode die richtige ist. Für die Ausbilder ist die Flugzeugcrkennung an Hand der zur Verfügung stehenden Unterrichts- und Anschauungsmittel ein dankbares Aufgabengebiet.

Als bei einem Gebietswettkampf wegen Mangel an Zeit die Flugzeugerkentiung in Frage gestellt war, drängten die Jungen seihst zur schnellen Durchführung. Das war im vorigen Jahr noch nicht der Fall, Wir wollen, auch im kommenden Jahr die Flugzc.ugerkennun£ nicht vernachlässigen. Sollten uns darin sogar noch größere Aufgaben gestellt werden als bisher, mit unserer Jugend werden wir sie schon schaffen.

Achtung! Preisaussehreiben für Modellfiug!

Der Meldeschluß für das Preisausschreiben für Modellflug, dessen Wortlaut in Heft 111944 dieser Zeitschrift fer-öffentlich! wurde, ist vom Korpsführer des NS-FIiegerhorps bis

IS. Marx 194S

verlängert Kordon.

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Tragffüge/- Pro.

VerbrennungsmQtor-Flugmodell

Entwurf: Reichsmodellflugschule Lauenburg/Etbe

Geschätzte Gleit zahl 1:8

Geschätzte Sinkgeschwindigkeit 1 mjs

Verhältnis von Kraftflugieit;Gleitffugzeit 1:2

Spannweite 2430 mm

Länge Über alles 1730 mm

Größter Rumpfquerschnitt 232 cma

Profil des Höhenleitwerkes, symmetrisch 1:8

Einsteltwinket des Höhenleitwerks Im Verhältnis zum Tragflügel 3° Verbindung des Tragflügels (zwischen Knick- und Endrippe} 1"

Flächeninhalt des Tragflügels Fluggewicht Flächenbelas tuhg Motormarke und Leistung Zytinderinhalt Drehzahl Art der Zündung Triebwerkgewicht, flug weit ig Leis fungsbelas fang

Luftscliraubendurchmesser und Steigung

86 dm1 3500 bis 4200 g 40 bis 48 g/dm* Eisfeld-Dieselmotor „DV 3" 0,35 PS

6 cm3 8000 Ulmin Selbstzündung 420 g

10,5 bis 12,6 kg/PS handelsübliche „DV 3"-

Luftschraube

Einsteltwinkel für die Zugrichtung der Luftschraube

in bezug zur Ebene der Längs- und Querachse 0° Einstellwinket für die Zugrichtung der Luftschraube

In bezug zur Ebene der Hoch- und Längsachse " 0° Werkstoff für Rumpfwerk Sperrholz, Kieferntei&ten

Werkstoff für Tragwerk Sperrholz, Kiefernleisten

Durchschnittliche Spantenstärke 2 mm

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Modellflug

Bd. 9 (1944), Nr. 9

Flugmodell für Eisfeld-Dieselmotor „DV 3«

Entwurf: Reichsmodellflugschule Lauertburg (Elbe)

Die vnn der Firma Gustav Eisfeld, Gera, entwickelten Dieselmotoren „DV 2Li (lliibraum 2.5 cm') und „DV 3" (Hubraum 6 cra:!) sind inzwischen in der Modellflugpraxis eingehend erprobt worden und haben sieb als neuartige Kraftquelle von hober Leistungsfähigkeit erwiesen. Diese erfreuliehe Feststellung gilt insbesondere für den Motor „DV 2'', der erstaunlieh gut anspringt und äußerst gleichmäßig und ruhig lauft. Eine hohe Leistung zeigt der Motor „DV 3*\ bei dem der Modellflieger nur den Wunsch hat, daß er hinsichtlich eines ruhigen und gleichmäßigen Laufens hoch etwas verfeinert werden könnte. Inzwischen sind beide Motoren, die zwar vorläufig noch nicht im freien Handel erhältlich sind, mehrfach in bereits vorhandenen oder eigens dafür entworfenen Flugmodellen eingebaut worden. Von den Nettentwürfen verdient das von der Reichsmodellflugschule Lauenburg (Elbe) entwickelte Flugmodell für den Dieselmotor „DV 3", von dem wir umseitig eine Obersichts-zeichuung im Maßstab 1 : 10 bringen, einem größeren Kreis von Modellfliegern bekanntgegeben zu werden.

Dieses Flugmodell wurde für den Einbau von Steuergeräten entwickelt. Es besitzt für diese Zwecke einen geräumigen Bootsrumpf, der einen verhältnismäßig großen Schutz für die eingebauten Geräte gewährleistet, mit hintenliegendem Motor mit Druckluftschraube. Das Leitwerk ist mit dem Tragflügel durch zwei Leitwerks träger verbunden.

Abb. 1- Gesamtansicht des Dieselmotor-Flugmodells der Reichn-modellflugschuh Laucnburg (Elbe)

Die an den Leilwerksträgern angebrachten Seiteuflächen geben dem Flugmodell eine größere Riehtungsstabililät. Hinreichend gute Start- und Landeeigenschaften werden durch das Ein radfahrwerk im Verein mit den beiden Seitenleitwerken gesichert, die gleichzeitig als Sporne dienen.

Der Aufbau des Flugmodells ist verhältnismäßig einfach. Hervorzuheben ist die gute Zerlegbarkeit. Alle Hauptteile sind lediglich durch Mutterscbrauben miteinander verbunden und können daher bei Brüchen leicht ausgewechselt werden. Die Bauzeit beträgt etwa 60 bis 65 Stunden. Besondere bauliche Schwierigkeiten sind nicht vorhanden.

Bei einem Fluggewicht, das je nach dem Einbau zusäfz-licber Aulagen zwischen 3500 bis 4200 g schwanken kann, und hei einem Tragflügelinhalt von rund 88 dm2 liegt die Flächenbelastung zwischen 40 bis 48 g/dm3. Bei einer angenommenen Motorleistung von etwa Vfl PS beträgt die Lcistungsbelaslung 10,5 bis 12,6 kg/PS. Trotz dieser verhältnismäßig hohen Belastungen steigt das Flugmodell in einem Winkel von etwa 25". Das Flugmodell muß dabei so aus-

hilft. 2. Teilansieht des Flugmodells, Einbau des Dieselmotors „DV3"

gewogen sein, daft der Schwerpunkt 25 mm hinter dem Vorderholm liegt. Berichtigungen der Gleitfluglage beim Einfliegen können durch Zusatz oder Entnahme von Trimmgewichten vorgenommen werden. Kurven flüge, die meist auf kleine Fehler im Tragflügel zurückzuführen sind, können durch Verstellen behelfsmäßig angebrachter Querruder aus Karton oder Sperrholz beseitigt werden. Bei den ersten Kraftfiugversuchen empfiehlt es sich, mit gedrosseltem Motor zu fliegen. Das ist bei den Eisfeld-Dieselmotoren durch die willkürliche Regelung der Luftzufuhr sehr leicht möglieh. Ein Versetzen des Motors nach links oder rechts, oben oder unten, braucht beim Einbau nicht vorgenommen zu werden. Sollte sich jedoch eine Verstellung der Lufl-schraubenzngriebtung als erforderlich erweisen, kann diese durch Zwischenlegen von Unterlegscheiben zwischen Motor und Motorbock leicht durchgeführt werden. Die Kraftflugversuche sind so lauge fortzusetzen, bis das Flugmodell gleichmäßig steigt, ohne dabei wesentlich zu kurven. Für den Bodenstart ist ein unbedingt glatter Boden, der eine Rollstrecke von 25 bis 30 m gewährleistet, Voraussetzung; anderenfalls empfiehlt es sich, das Flugmodell auch im Kraftflug im Handstart einzufiiegen.

Bilder (3): Schröter, Laucnburg (Eibe) Abb. 3. Die Aufnahme zeigt deutlieh den einfachen Aufbau des Flugmodells

Bd. 9 (1944), Kr. 9

Modellfliiß

83

Neue Modellflug-Höchstleistungen anerkannt

Zum zureiten Male innerhalb kurzer Zeit konnte mit dem NSFK-Sfgelflugiavdell „Rliün" eine Mo-dellflug-HöchttlcislUng aufgestellt Vierden. Die Srhrifileitung.

„Uhonw-riugmodell schafft • neue Streckenleistang von 29 750 m

Von Fl.•Hitlerjungen Herbert Spiegel, Fürth/Boy.

Durch unseren eifrigen und unermüdlichen Modellflug-lebrer, der um Jungen immer wieder auf die Verbundenheit mit dem Flügge linde hinweist, war ea möglich, auch am Sonntag, dem 23. Juni 1944, ein übungsfJiegen durchzuführen. Unsere Mode.llfluggruppe 2 des Sturmes Fürth war au diesem Tage vollzählig auf dem Uhungsgelände Hainberg bei Nürnberg-Fürth angetreten. Das sonnige Wetter ließ uns hoffen, daß an diesem Tage einige LeistungsÖüge zustande kommen würden.

Schon wahrend des Ubungsaiegens konnten wir deutlich beobachten, daß mit der Thermik etwas los sein müßte. Unser Modellüuglchrer verlegte deshalb die Startstelle, um damit die Möglichkeit zu geben, daß die Flugmodelle in die beobachtete Thermikecke hineinkurvten. Schon die nächsten Starts zeigten, daß die Startstelle richtig gewählt worden war. Um 12.15 Uhr brachte ich meine „Rhön** tum Start. Ich benutzte eine Hochstart rolle mit vierfacher- Übersetzung und 125 m Schnur. Sofort nach dem Autklinken wurde das Flugmodell von einem Thermikschlauch erfaßt, kurvte sich immer höher und wurde zugleich durch den sc Ii wach wehenden Südwind nach Norden vertetzt. Die Leist unganrüfer konnten es nach einer gestoppten Flugzeit von 18 min 481 nicht mehr verfolgen, da ea inzwischen schätzungsweise eine Höhe von 1500 m erreicht hatte-und dann vollkommen außer Sicht kam, Eine Verfolgung war bei dieser Höhe aussieht!' los; ein Fahrzeug stand uns nicht zur Verfügung. Es blieb uns nichts anderes übrig, alt eine Mitteilung über die Auffindung abzuwarten. Die Freude über den gelungenen Flug war bei den anderen anwesenden Modcllßuggrnppen der benachbarten Stürme und bei mir natürlich, riesengroß. Jetzt gab es ein Drängen an der Slartttelle, da die Kameraden versuchen wollten, ebenfalls zu einer besonderen Flugleistung zu kommen. Leider konnte jedoch eine ähnliche Leistung nicht mehr erzielt werden.

Nach drei Tagen erhielt ich dann die erfreuliche Mitteilung, daß meine „Rhön" in der Nähe von Forchheim in einem Weiher gelandet war. Der ehrliche Finder, ein Obergefreiter der Wehrmacht, legte dem Schreiben die ah-gelöate Anschrift LeL Ich konnte et im ersten Augenblick., gar nicht glauben und überbracht« die Nachricht sofort dtm'' MorMlfluglehrer. An Hand ejaer im Augenblick, zur Ver- , fügung atehenden Karte wurde die zurückgelegte Strecke >

gemessen und mit rund ' 30 km fett gestellt. Nach einer späteren genauen Messung auf einer amtlichen Kurte im Maßstab 1:100 000 wurde eine Flugslrcrke von 29 750 in ermittelt.

An dem folgenden Sonntag holte ich meine „Rhön*1 zurück. Nach näherer Untersuchung konnte ich feststellen, daß sich Rumpf und Tragflügel in keiner Weise vorzogen halten und die Leimungen noch in Ordnung waren, trotzdem das Flugmodell über zwei Tage im Waaser gelegen halle. Lediglich die Bespannung war aufgeweicht und bei dem Bergen zerrissen worden. Zum nächsten Flugdienst war meine „Rhön" wieder startbereit.

Trotz aller Nachfrage war ea nicht möglich, die Laudezeit festzustellen. Ich darf aber annehmen, daß sich das Flugmodell mindestens zwei Stunden in der Luft gehalten hat. Dieser schone Erfolg hat mich von dem Bau eines Hoeh-leislungt-Segelflugmodella zunächst abgebracht. Ich habe mir vorgenommen, nochmals eine „Rhön" mit besonderer Sorgfalt zu bauen. Mit diesem Flug ist aufs nefle" bewiesen worden, daß man auch mit Flugmodellen geringerer Spannweile Höchstleistungen erzielen kann. Ich möchte deshalb meinen Kameraden in den Modctlftuggruppen nachmals nagen, daß Leistungserfolge mit der „Rhön" höher zu bewerten sind als diejenigen, die von Hochteislungs-Flug-modellen er flogen werden, die einen großen Werkstoff- und Zeitaufwand erforderlich machen.

Der Erbauer mit »einem erfolgreichen Flugmodelt

Bild:

Privat svJVal.iae

Schwingenflnginodell mit Verbrennungsmotor erllog die Leistungen 41 min Daner- und 7,7 km Sfreckenflng

■ Von NSFK-Obtrttarmßhrer Rüdle,. Stuttgart

Bei den EnttcheidungsSügen zum Preisausschreiben für Modetlflug 1942 ina Herbst vorigen Jähret wurden meine einen Monat vorher aufgestellteil Höchstleistungen mit einem Schwingenffugmodell mit . Verbrennungsmotor von dem Schwingenflugmodell des NSFK-Rottenführera U. Stampa, Bad Eilsen, überboten. Ich nahm mir damals vor, die Höchstleistungen bei der nächsten sich bielenden Gelegenheit wieder in meinen Besitz zu bringen.

Es stellte sich aber heraus, daß das für da« Preisausschreiben verwendete Getriebe zum Schwiugensnlrieb eine Dauerheanspmchiing nicht ausbielt. Ich entwickelte deshalb ein neues Getriebe mit stärkeren Zahn rädern. Die Uliler. setzung 27 : 1 behielt ich bei. Ansiall de* Kurbclanlriehcs mit Zahnstangen verwendete ich eine Kurbel mit zwei Pleuelstangen. Dadurch wurde der Srblagwinkel der Schwingen von 120° auf 90° verkleinert. Die Srhwingenlüiige ver-

größerte ich von 420 mm auf 570 mm. Sonst wurde an dem Flugmodell nichts verändert. Allerdings erhöhte «irh die Flächenbelastung des Flugmodells infolge dca stärkeren Getriebes und der größeren Schwingen von 22 auf 27 g'dnr.

Der mit der Führung der NSFK-Cruppe 15 bratiftragte NSFK-Oberführer Kellner forderte mich auf. mein Flugmodell anläßlich des diesjährigen Celiirt«wrllkam|ife» der Flieger-Hillcr-Jugciid vor den Ehrengästen vorzuführen. Ich bcnulr.te diese Gelegenheit, einen Angriff auf die lieoleheti-den Höchstleistungen zu unternehmen.

Am Morgen des 1. Juli startete irh das FlugnuiilelI bei Windstille zu einem Probeflug. Das Flugmodell stieg hierbei in leichten Lilikskurrii bis auf eine. Hübe von etwa .10 in. Nach 4 min srhaltrtr der Mutur ab. Der (ileitllug dauerte ebrnfalN 4 min, und die Landung erfolgte in der Nähe der Staristeile.

84

Mndrlllhig

11.1.9 (l'Jin.Nr.9

Abb. 1. Orr Motor des Schicingenflugmodells wird angeworfen

Nachdem ftie Gäslt des Gebiel»weltkampfes, unter denen sich atirh der Clief des Stabes, NSFK-G ruppenführer Brinkmann, befand, eingetroffen waren, machte ich das Flugmodell zum Leistungsflug «tartfertig. Den Betriebsstoff halle irr. für etwa 30 min Molorflugdauer bemessen. Beim Start hob sieh das Flugmodell nach etwa 3 bis 4 m Rollstrecke ah und flog gegen den leichten Westwind in etwa 50 cm Hohe. Nach 30 m Flugslrreke wurde ea durch eine llo in eine steile Linkskurve gedrückt, so daß der linke Flügel den Hoden berührte. Wegen der dadurch verursachten Änderung der Hugrichlung flog das Flugmodell in niedriger Höhr auf dir Zuschauer zu. Diese war Ten stell platt auf den Boden, die Flugbahn wurde somit frei, und das Flug-.tiodell flog in 1 m Höhe über sie hinweg. Das Schwingen-flugmodrll gewann nun in groQen Linkskurven stetig an lliiht und wurde gleichzeitig durch den geringen Westwind nach Osten versetzt. Nach 10 min trat die Gefahr ein, daU es für die Zeitnehmer aulier Sicht geriet; denn die Walkruuntcrgrrtiie lag bei etwa 1200 m Höbe. Da ein Kraftwagen zur Verfügung stand, nahmen die beiden Zeitnehmer und ich sofort die Verfolgung auf. Außerdem startete noch

ein ,,Kadett** mit dem Sarbgebielsleilcr der Abt. I ModellAug hei unserer NSFK-Gruppe, NSFK-Obrrslurmführcr liliiü.

Obwohl das Flugmodell eine große Höhe halte und einige Male in der Wnlkenuiilcrgreiize verschwand, bekamen wir es immer wieder in Sicht. Ein paarmal fuhren wir fehl oder gelangten in eine Sackgasse, so daß wir Umwcut* machen mußten. Mit viel Glück erreichten wir schließ!i1■ doch den richtigen Weg und waren bei der Landung de» Flugmodells nur noch etwa 200 m von diesem entfernt. Das Flugmodell glitt in ein rnges Tal zwischen Bäumen her-' unter und landete vollkommen unbeschädigt auf der einzigen freien Fläche in einem Knrnfcld. Die l.hreu der Leistungsprüfer zeigten 41 min Flugdaucr au.

Die Flugzeugbesatzung hatte das Flugmodell erst nach etwa 30 min, nachdem das Flugzeug schon wieder umkehren wollte, gesichtet. Das gleitende Flugmodell hatlc dabei noch eine Höhe von etwa 600 m, wie sie der Flugzeugführer an seinem Höhenmesser feststellte. Leider konnte weder von der Erde (infolge der großen Höhel noch von dem zu spät eingetroffenen Flugzeug aus festgestellt werden, wie lange der Motor gelaufen war. Da ahrr der einfüllte Betriebsstoff restlos verbraucht war, muß die Motorlaufzeit etwa 30 min betragen haben.

Die Bauern und Bäuerinnen in der Umgebung des Lsndc-ortes waren nicht wenig erstaunt, als in ihr Tal ein Flugmodell einflog, das von einem Flugzeug verfolgt wurde. Als wir ihnen das Flugmodell zeigten und in seiner Wirkungsweise erklärten, waren sie begeistert. Ihr spontanes Angebot, an ihrem Vesper teilzunehmen, mußten wir leiccr infolge der fortgeschrittenen Zeit ablehnen. Der Landepuukt wurde genau festgelegt und nach der Rückkehr zur Start-• teile an Hand des Meßtischblattes vermessen. Es ergab sich eine Strecke von 7700 m. Somit konnten den Teilnehmern und Ehrengästen des Gebietswellkampfes zwei neue deutsche Modellflug-Höchslleistungcn gemeldet werden: 41 min Dauer- und 7,7 km Streckenflug eines Schwingenflugmodells mit Verbrennungsmotor. Ea sei hier bemerkt, daß der Landeplatz des Flugmodells 250 m höher als der Startplatz lag.

Am Nachmittag besuchte der Gauleiter Rcichsstatthaltcr Murr den Gehictswetlkarapf. Er interessierte sich stark für mein Flugmodell und ließ es sich zu einem kurzen Flug vorführen.

Itu.'J (19 Ul. Nr. 9

M<n!c...W

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DrcIiflügcMlallenflugmodell fliegt 2 min 2S s

Von Luflteajfriihilfer II. Scheiffelc, Stuttgart

Aul Grund der gewonnenen Ert ahrungru im Ouu von Drehflügel-lIallenflugmodcltcD, die dem Modcllflug heute zur Verfügung stehen, baute ich meine Versuche auf diesem Cc-biet auf.

Im Mai diese« Jahrei baute ich das erste Flugmodell meiner Versuchsreihe. Es war mil zwei gegenläufigen Dreh-flügcln ausgerüstet. Die Leistungen, die ich mil diesem Flugmodell erzielte, lagen aber noch unter einer Minute, und es gelang mir nicht, mit anderen Flugmodellen dieser Ausführung größere Leistungen zu erzielen, Es mußten also andere Wege gefunden werden.

kam

Bild; Privattufnthme

Abb. 1. Das erfolgreiche Flugmodell

Ich Schiaß mich nun den Erfahrungen dei Gefr. Arthur Oswald, Stuttgart, an, dem es inzwischen gelungen war, eine neue Höchstleistung in dieser Klasse aufzustellen, Ali Vorbild nahm ich mir das von ihm entworfene Flugmodell „Aro", über dessen Entwicklung ausführlich in der Zeitschrift „ModeltAug", Juli 1944, berichtet wurde.

Schon mil dem ersten Flugmodell dieser Bauart erreichte ich Flugzeiten von über einer Minute. Weitere Versuche ergaben Leistungen von l'/i bis 2 min. Da« nun entwickelte FJi.gmodcll unterscheidet «ich vom Drehflügel-Hallenflugmodell „Aro*4 durch «eine größeren Ausmaße und ein wesentlich kleineres Fluggewicht, Dieses erzielte ich haupt-

sächlich durch eine neue lluujrl von Ynltrümpfen. die sieh bei allen diesen Flugmodellen auf*, beste bewährt hat.

Der Rumpf ist aus einem dünnen llals.ibrctIeheu vi,u (1,1 tum Stärke hergestellt, das, um ein Rundholz gebogen, mit beiden Kaulen am Strohhalm fcslgeleinil wurde. Dir Strohhalm kann in diesem fall auf ein Gewicht von O.ITig abgeschliffen werden, da durch die l.eiiuuiig die Festigkeit wieder um ein Vielfaches erhöht wird.

Das Hiiiii|ifgc wicht setzt sieh dann fulgcndermalicn zusammen (siehe .Abbildung 2):

Balsahretlchcn....... 0,2 g

Struhhalm ......... 0,1 ii g

Leim ............ O.Q.> g

Gesamtes Bumpfgewicht . 0,40 g

Nun baute ich zwei gleiche Flugmodelle, und da der Reichs. Wettbewerb für Halleuuugmodelle 1944 inzwischen verlegt wurde, nahm ich mir vor, die neue deutsche Höchstleistung für Drehflügcl-Hallenflugmodelle zu überbieten. Da meine Einberufung zu den Luftwaffen-Helfern bevorstand, war höchtte Eile geboten. <■

Darauf gelaug es mir nun am 20. Juli 1944 in der Reitballe in Stuttgart, die neue Höchstleistung mil 2 min 28 s aufzustellen. Schon heim dritten Flug war die alle Höchstleistung überboten. Da« Ergebnis befriedigle mich jedoch noch nicht, und mit den nächsten Flügen steigerte sirh die Flugzeit von 2 min 12 s auf 2 niin 28 a.

Eine« meiner beiden Flugmodelle mußte ich gleich am Anfang ausscheiden, da sich der Drehflügel nur mit starker Reibung drehte und eine große Flugzeit nur durch höchste Drehzahl gewährleistet wurde.

Beim Hö'chstleislungsflug stieg das Flugmodell in sehr steilem Kraflflug rasch zu der etwa 1I> m hohen Decke der Reithalle empor und stieß dort mehrere Male mil dem Drehflügel an. Da der Drehflügel durch die Verringerung der Drehzahl an Au Fl rieb verlor, fiel das Flugmodell jedesmal um einige Meter, um «ich dann wieder hochzuschrauben. Als stell das Flugmodell noch in 8 m Höhe befand, war der Gummimotor abgelaufen, und es landete in einem fast senk' rechten Sackflug,

In einer größeren Halle können mit diesen Flugmodellen sicher noch bessere Flugleistungen erzielt werden.

A

Strohhalm

frx--------1----L.----_^

1 Bote wahr

ö i

Abb. 2. Vollrumpfbauweise für das Drehfliigel-llollen-jlugmvdell von Scheiffele

Selbstbau von Kleinstakkumulatoren

Von Reinhard-Uffelmann, Niederzell (Bez. Kassel)

Angeregt durch die Ausführungen von Modellfluglebrer Franz J. List im „Modellflug", Heft 7, 1943. begann ich mit dem Sellxtbau von Kleinstakkumulatoren für Benzinmotor-Flugmodelle. Nachdem ich einen Akku längere Zeit in Betrieb hatte, stellten sich Mängel ein, die ich srhliell-lich beseitigte, und worüber ich hier berichten möchte.

Nach den Angaben von Modellfluglehrer List sah ich für jrde Zelle des Akkus eine negative (graue) und eine positive (braune) Illciplalle vor. Die positive llleiplatlc verbog sich jedoch nach längerer Beirielts/eit, da sie bei der Ladung nur immer einseitig von einer negativen Bleiplalle beeinflußt wurde. Ich versah daher jede der drei Zellen mil zwi-i negativen und einer positiven l'latle (vgl. Abbildung), und zwar in der Weise, daß die positive Platte in der Milte zu liegen kam. Nun erfuhren die positiven I'laltcu eine gleichmäßige Beanspruchung nach beiden Seilen und kniinlcn sich nicht mehr vrrbiegen. Der Akku hui dadurch eine längcri-Lrheiisdauer erhallen und gleichzeitig au Kapazität zugenommen.

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- +

Q Q

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86

Model Hing

flil.9(194f),Nr.9

Die ersten Inhaber des Modcllflug-Leisiungsabzcichens

In llefi 7/191,1 ilicmr Zrilaclirif t wurden ilir Itrstiiiimuii-prn übrr das nun Korns! iihrer (Je« NS-Flieprrknr|Mi pmliftrlr MiidrllfluF-l.i'isliitigiialir.richrii vr ruffe nllir Iii. Für drn l'!r-wrrli diese* Ahzr irlirns sind folpcndc IJedinputigcit nachzuweisen:

u) inil einem Seprt.JUßuioiJell T.vrri Flüge von minde-»Inis je 3 Minuten Dauer nirli Hund- oder Hochstart

II Tl .1

1>) mit rinrin Flugmodell mit f! n m m i in o I o mw« Flüge van mindestens jr 2 Mitlitten Dauer nacli Hoden- oder Wassrrslart

oder

mit riitrm Flupniodrll mit Verbrennungsmotor zwei Flüge nach Huden- oder Wassrrslart, liri denen das Verhältnis Krafllliip/tilcitfliip inindralrni 1 :3 und die Dauer ilrs K rafi Höges ininde«Irns 30 Sekunden betragen muu.

Au Slrlle der lieitlru Hrdiiipiiiipslügr zu a) und Ii) kann auch riur von dem Hewerhrr mit einem Segel 11 np- oder Motorilugiundrll ni.rper-l rille und vom K«r|isführrr du NS-l''liegerkor|is a n e r k n n Ii I e .M i> d r I I f I n p ■ II ö r Ii s I -I r i ■ I ii Ii g Tür die lirtreffendr ltaii|ilklatwr angerechnet werden, llirrl.ei werden llulleiiflupm.iitellr drn Freihifl-

l)ax vom Korpaführrr des NS-Flirgrrkarps für br-sondere IsUtiingrn im Madrllflug trrlirhene A lade llfiug-Leistungsab' zeiehtn in natürlicher Größe

Dir unirre Darstellung zeigt das sur Uniform au tragende Abzeichen, die altere das Abzeichen ah Anstecknadel zum Zivilanzug

Modetlflug-Lcistungnabxetclien (Bronze)

Motortlugmodrllen gleichgestellt. Praktisch geaehen, können also mit Flugmodellen aller Klanen und Arten die Bedingungen erfüllt werden. In dieaer Vielseitigkeit liegt ein besonderer Vorzug der Bestimmungen für die Verleihung de* Modollfiug-Leiatungs ab Zeichens. Trotz dea Krieget bat bereits eine Anzahl von Modellfliegern di« geforderten Bedingungen erfüllt. Nebenstehend bringen wir eine Übersicht über die ersten Verleihungen. Ea sei noeb darauf hingewiesen, daß die Verleihung der Sonderstufe de« Modeliflup-Leiilungtabxeichcna (Cold) neben der Erfüllung der gefor-

derten (liegerisrheu Bedingungen eine mindestens .ijiilirigc ununterbrochene ehren amtliche Ausbilder! äligkrit auf drin Gebiet des Modell flu ge* und den Besitz des Modell uuglrhrer-und des Modelluug-LeistungBnrürer-Ausweises vuraushrl Kl. Wir hoffen, daß die nebenstehende Aufstellung unseren Möddel III legem einen neuen Anreiz für einen recht baldigen Erwerb dea Madellflug-Leiatungsahzeirhens geben wird. Antrage auf Verleihung sind über die zuständige NSKK-Gmppr an die Korpsführuug dea NS-FIiegerkoriia zu richten.

Diu Srh rift Iei I u n f

Deuischo ModeUflug-Höchstleislungen nach dem Stand v. 1.10.44

(DU teil dtrltttttn Veröffentlichung neuen erkannten Modcüßug-HSchtileütungen tind durch Fettdruck hervorgehoben)

L FreUafWuapniodelle Klaue: WasserBogmodelle mit, Verbrennungsmotor

i c___1/t_____i-ir- Wasserstart-Strecke: G. Lipintki, Hannover 25 ISO m

1. SegelflugmodtUe W.saer.Lrl-Dauer: K. Berindt, Kothen ... 41 min - . Klane: Rumptsegelllagmodellc .

„ „ „ . . ' . .____ Klane: Schwingen ßurmodelie mit Guromimotor

Handstirt-Strecke: TT. Saerbeck, Borgborst 43 000 m

BmdiUrt.Da.ucr: ff. Schubert, Mel.-Monie- Handilart-Dauer: offeni . .. ....... . . —min —.

u{ea 40 min 08 s Bodenitart-Dauer: A. Militky, Gablonz a. Fi. — min 50 >

Hoch.Urt-Slrecke: H. Spiegel, Fürlb/Bny. . 29 750 m Klaue: Schwiogenflugmodelle mit Verbrennungsmotor

Hochstart-Da ner: A. ScAumoc/ier, Karltruhe 1 b 35 nun 07 a ......... „„„

Bodenstart.Strecke A. Kudle, Stuttgart . . . tiOO ni

Klaue: Nurnugel-Scgelnugmodelle BodenHart-Dauer: A. Riidlc, Stuttgart . . . 41min —s

Handitart-St recke: A. Herr mann, Nord' Klaue: Dreh flügel-Flugmodelle mil Gumntimolor

bauten .----..... j ........ . , 2375m Hindslirt-Dauer: offen............ —min -s

Handmrt-Dauer: X. Schmidtberg, Frank- BodensUrt-Dauer: offen............ —min—»

fnrt a. M.................... 37 min 41 ■

Hochstart-Strecke: ff. Koteada, Esten .... 10 400 m Klaue: Dreh Bügel-Flugmodelle mil Verbrennungsmotor

Hocbttart-Daner: A. Oenald, Stuttgart ... 17 min 55 t Handturt-Dauer: offen............ — min — s

Bodens! art-Dauer: offen ............. —min — ■

2. MotorfiugmodelU ^ ^^^„^

Klaue: Rum p ff] u gm od* II e mil Gummimotor .,, _.. . „ „ „ ...

Klaue: rtlmbctnannle llalienBugmodelle

Bodcnttart-Strecke: H. Wenief, Hannover ■ 11125 m „ , „ „ _ w_ .

Boden start-Daner; A. Militky, Gablonz a. N. 20 min 35 t Hand-Urt-Dauer: ff. KermcB. München-

Cetebwindigkcitt off«............. —fcm/h P",nB..................... 13 nm. 37 .

vi „ ... lrl . ,, r, . . Klaue: Papierbespannte Hallenflugmodelle Klaue: IXurflugel-r lugmodelte mit (nummimotor

dj _ e. i. s Handitart-Dauer: ff. KtrmeS, München*

oodenslartotreeke: offen........... —m _ . .-, - ».„

Bodontlart-Daner: C. Sult, Königiberg/Pr. . 4 min 161 ".....................

v, , v u ... . ,F i Klaue: Film bespannte. Nurflügel-Halle nfluginodelle

Klaue: KamplttugznMelle mit Verbrennungsmotor r

dj i ^r-.i.n -j-i Handstart-Daner: R. £pp/er,Schw üblich-Hall 13 min 33 I

Bodens tart-Strecke: Gj Lipintki, Hannover . . 33 900 m " ' ,

Bodr.i start-Daner: /. Schmidt, Allenttein . . 1 h 15 min 33 t Klaue: Papierbespannte Nurflüget-Halle nfluginodelle

Geschwindigkeit: offen............ -km/h HandaUrt-Daue«-: Jtf. BudnowM, Köuiga-

Klaue: Nnrflügel.FIugmodelle mit Verbrennungsmotor berg/Pr..................... 7 min 12 »

Bodenitarl-Strecket C.-C. Neubert, Dresden 32 200 m Kioiae: Schwingen-Hallen flu gm od eile

Boden Start-Dauer: C.-G. Neubert. Dresden . 24 min 24 s Handitart-Dauer: L Semmelmann, München 6 min 18 s

Klaue: Wnuerflugmodelle mit Cummimotor Klaue: Drehflügel-Hallenflugmodelle

Wasser, larl-St recke: E. Richter, Wiesbaden 2650 m Handstart-Dauer: IL Scbeiffele, Stuttgart.

Waiserstart-Dauer: ff. Bebel, Hannover ... 15 "min 42 a ' Sillenbuch .............■..... 2 min 28 s

Inhalt des Schriftteit»

Bekanntmachung der Reichsprestekammer.....73

Sie fielen für Deutschland...........74

Der Gebietiwettkampf 1944 der oslpreußischen Modellfluggruppen. Von C. Möbius, Königsberg (Pr.)_. . . 76 Gebietawettkämp fe 1944 der Modellfluggruppen im Bereich der NSFK-Cruppe 11/12. Von NSFK-Slurm-

führer Fritz Sparrwald ■ . .-........78

Flugmodell Tür Eiafeld-Dieielmotor „DV 3". Entwurf: Reichtroedellflugachulc Lauenburg (Elbe).....82

Stiis

Neue Modellflug-Höchillciilungcn anerkannt. Von NSFK-Obers türm führer Rüdle, Stuttgart, Flirgcr-Hillerjuiigc Herbert Spiegel und Luflwaffenbelfer 11, Scbeiffele . 83

Selbstbau von Kleinitakkumulatoren. Von Reinhard Uffelmann, Niederzell (Bez. Kassel).......Hfi

Die ersten Inhaber dea Motlpllfluglristungtahzcieheiiii . Kfi

Deulache Modellflug-Hüehtllrislungeii nach dem Siaud

vom 1. 10. 44...............H7

Dierrt Urft rnihätt keinen Bauplan


Hinweis zum Urheberrecht
Erlaubnis zur Retro-Digitalisierung und Veröffentlichung auf der Digitalen Luftfahrt Bibliothek am 2. Mai 2022 erteilt durch die Maximilian Verlag GmbH & Co. KG. Die Zeitschrift „Deutsche Luftwacht - Ausgabe Modellflug“ wurde von 1944 bis 1944 über den Verlag E. S. Mittler & Sohn, Berlin, vertrieben. Rechtsnachfolger ist die Koehler-Mittler-Verlagsgruppe, heute ein Unternehmen der Tamm Media, Hamburg.


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