Digitale Luftfahrt Bibliothek
Hauptseite der Digitalen Luftfahrt Bibliothek

Modellflug-Zeitschrift Deutsche Luftwacht 1944 - Heft 7

Die Zeitschrift „Deutsche Luftwacht, Ausgabe Modellflug“ wurde im Zeitraum von 1936 bis 1944 vom Reichsluftsportführer des Nationalsozialistischen Fliegerkorps als Propaganda-Heft für Modellbau und Modellflug herausgegeben, um das Interesse der Jugend an der Luftfahrt und Luftwaffe zu fördern.

Das Heft 7/1944 behandelt u.a. folgende Themen
Die Herstellung von Tragflügelrippen für größere Flugmodelle; Neue Ausführungsart eines Rumpfkopfes für das Segelflugmodell Rhön; NSFK-Sturmführer Franz Körner; Rhön erflog neue Modellflug-Höchstleistung; Die ersten 25 Inhaber des FAI-Modellflieger-Leistungsabzeichens; Reichswettkampf 1944 der Modellfluggruppen der Hitler-Jugend; Deutsche Modellflug-Höchstleistungen nach dem Stand vom 1. Juli 1944.


Modellflug-Zeitschrift Deutsche Luftwacht 1944 - Heft 7

Modellflug-Zeitschrift Deutsche Luftwacht 1944 - Heft 7

Modellflug-Zeitschrift Deutsche Luftwacht 1944 - Heft 7

Modellflug-Zeitschrift Deutsche Luftwacht 1944 - Heft 7

Modellflug-Zeitschrift Deutsche Luftwacht 1944 - Heft 7

Modellflug-Zeitschrift Deutsche Luftwacht 1944 - Heft 7

Modellflug-Zeitschrift Deutsche Luftwacht 1944 - Heft 7

Modellflug-Zeitschrift Deutsche Luftwacht 1944 - Heft 7


Zeitschrift in Textform

Herausgegeben unser MU-Wirkung des ReUlaluftfaJut-mini treriums durch den Korpsführer dt» National-tüiialiiUschcn FlUgrikorp*

DEUTSCHE LUFTWACHT

Modellflug

SchrißUituag: NSFKSturmführmr" Borst fTinkltr

MODELLFLUG BAND 9

N.7 S. 57-64

Nachdruck nur mit Genehmigung gestattet. Für unverlangte Nieder' ichriftcn übernimmt die SchriftleUung keine Gewähr

BERLIN, JULI 1944

Die Herstellung von Tragflügelrippen für größere Flugmodelle

Von NSFK-Hauptsturmführer Hans fFagener

Der S p er rholzv erb rauch für Tragflügeln ppen größerer Flugmodelle ist an geliebt« der heutigen Knappheit an Sperrhall all zu groß zu bezeichnen. Handelt ei sich ferr »er um Kraflflugmodelle, deren Flugwerk in einer Leichtbauweise hergestellt werden soll, io kommt hinzu, daß das Gewicht einer» Sperrholzrippe wesentlich höher liegt, all wenn man ändere Hölzer, z. B. Kiefer, Tanne, Weimutskiefer o. i. verwendet. Nachfolgend sollen zwei Verfahren der Rippenherstellung größerer Flugmodelle ohne Benutzung von Sperrholz beschrieben werden.

Für Tragflügelrippen bis etwa 300 mm Länge ist die Blockbauweise die einfachste und schnellste. Sie hat den Vorteil, daß- sie gleichzeitig für Tragflügel mit Profilverjüngung und •Veränderung anwendbar ist.

Der Arbeitsvorgang bei Tragflügeln mit gleichbleibendem l'rofil ist folgender: Angenommen, man benötigt für den Tragflügel eines Flugmodelles 24 Rippen, die eine Stärke von 1,5 rani haben sollen, so wird ein Holzblock hergestellt, der eine Länge, von 24 mal 1,5 mm zuzüglich 23 Sägeichuille von je 3 mm, also insgesamt 82 mm haben mnß. Zu empfehlen ist, den Block noch etwas länger, etwa 90 mm lang, zu halten. Die Holzfasern müssen in Längsrichtung der Rippen verlaufen (Abb, 1).

Aus dem Block wird das gewählte Profil ausgearbeitet, gleichzeitig die Holmausscbnitte, Man trennt alsdann, wn die weitere Arbeit zu vereinfachen, den Block in der Mitte auseinander, und.bringt in beiden Blockhälflcn die Erleich-terungsauisparungon an (Abb. 2). Von den Holzblö'ckeü sind die Rippen, am besten mit einer Kreissage, in der vorgesehenen Stärke abzuschneiden. Man erhält auf diese Weise schnell vollkommen gleichmäßige Rippen.

Muß eine Pro Gl Verjüngung oder -Veränderung berücksichtigt werden, so wird der Block so bearbeitet, daS an der einen Seite das Profit der Flügelwurzel und au der andern Seite das der Flügelipitze liegt. Der Block ist also in diesem Falle konisch (Abb. 3). ,

Abb. 4 zeigt eine Tragflügelrippe', die nach der vorstehend beschriebenen Bauweise hergestellt ist, deren Erleichlerungs-aussparungen jedoch eine andere Form aufweiten.

Für Tragflügelrippen, die eine Länge von über 300' mm haben, ist es zweckmäßig, die Stegbauweiie anzuwenden. Allerdings muß man in diesem Fall eine besonders vorbereitete Schablone verwenden. Aus einem Stülk Sperrholz oder Dickte schneidet man die Profilform aus und trenn dann diese* Sperrholzstück hinten an der Unterseite des

Abb. 1.

Der Hollblock mit ausgearbeitetem Profit und Nuten für die Holme

Abb. 2. Der geteilte Haltblock mit den ausgearbeiteten Erleichterungsaussparungen *

Abb. 3. Holzblock für einen sich verjüngenden Flügel

Abb. 5, Schablone zur Herstellung von Flügilrippen in der Slegbauweise, oben in Betrieb, unten zerlegt

Profils und vorn in der Mitte der Nasennmdung auf. Da. durch erhalt man zwei Form teile. Diese legt man, wie es die Abb, 5 erkennen läßt, auf einem Grundbrett mit Hilfe van drehbaren Knebeln fest, so daß die Möglichkeit besteht, sie jederzeit wieder abzunehmen. Man zeichnet alsdann innerhalb der Schablone das Profil nach, zeichnet den Verlauf der Stege und Diagonalen ein und schlagt für das spätere Festlegen dieser Teile links und rechts der Markie* rungslinien Nägel ein, denen man die Köpfe abkneift.

Da die meisten Flügelprofile au der Nase eine ziemlich starke Krümmung haben, stellt man das vordere Rippenleil in der gleichen Art, wie schon vorher beschrieben, im Block her und schneidet iti der gewünschten Stärke die einzelnen Nasenteile mit der Kreissäge ab.

Bevor man die Rippen in die Schablone legt, wird diese gut mit Wachs eingerieben, damit der Leim nicht an tlcn Schablonenteilen haften bleiben kann. Ober- und Untergurt der Rippe werden alsdann eingelegt und Stege, Diagonalen und Nasenstück eingepaßt und Bit den Stoßstellrn verleimt. Zum Schluß werden alle Stoßstellcn mit HM fr kleiner halbrunder Kartonknotcnhleche zusätzlich verstärk I. Dadurch erhalt man Flügelrippen, wie sie auch im Gleitflugzeugbau üblich sind. Die Rippen haben eine große Festigkeit und ein sehr geringes Gewicht, und zu ihrem Bau wird kein Stückchen Sperrholz verwendet.

Hinsichtlich des Gewichtes sei angegeben, daß eine derart hergestellte Rippe mit einer Länge von 488 mm bei Verwendung von 2 mal 2 mm-Leisten ein Gewicht von nur 6 Gramm hat. Die' Hcrstellungszeit einer solchen Rippe beträgt bei einiger Übung des Anlegens 18 bis 20 Minuten.

Die kleinen Kartonecken stellt man zur weiteren Beschleunigung und Vereinfachung der Arbeit mit Hilfe eines Locheisens her. Ist der Leim getrocknet, nimmt man Oder- und Unterteil der Schablone ab und kann dann leicht die Rippen von der Unterlage lösen.

Das Wachsen der Schablone muß nach fünf- bis sechs-' maligem Einlegen einer Rippe wiederholt werden. Eventuell anhaftende Leimresle sind zu entfernen.

Auch Hilfsrippen kann man in der gleichen Schablone einlegen. Nur sind sie entsprechend kürzer zu halten.

Abb. 6 zeigt eine Voll- und eine Hilf6rippe, die nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren hergestellt worden sind.

Bilitr (2): TTagnirr

Abb. 6, Fertige Voll- und Hilfsrippe nach der Stegbautvei&e

l\eue Aus führ ungsart eines Rumpf kopfes für das Segelflugmodell „Rhön"

Die gegen war ligen Schwierigkeiten in der Werkstoff-bescliaffung führten zti einer neuen Ausführungsart des Rumpfkopfes für das Segelfiugmodell „Rhön". Anstatt Sperrholz, Furnier, Vollktefer o. ä. können Lei dieser neuen Ausführung Abfälle von Brettern, die 10 mm dick sein müssen, wie z. B. Kiefer, Fichte, Tanne oder Erle verwendet werden.

Es ändern sich hierbei allerdings einige Maße bei den Teilen Spant 1, Teil 12 und den Wangen 13. Die geänderten Maße sind in der nebenstehenden Zeichnung unterstrichen worden.

Spant 1, Teile 11 und 12 und ebenfalls die jetzt nur noch erforderlichen zwei Wangen 13 bestehen aus 10 mm dicken Brettabfallstücken. Sie werden ihrer Form gemäß nach dem Bauplan ausgesägt, jedoch muß dabei berücksichtigt werden, daß vor allen Dingen die Teile 12 und 13 etwas niedriger werden. Sie werden der Einfachheit halber an der geraden Oberseite entsprechend niedriger gehalten. Spant 1 wird, da er 10 mm dick ist, etwas breiter. Seine Abschrägungctt

müssen der Bumpfform unbedingt angepaßt werden. Bretter in der angegebenen Stärke lassen sieh noch verhältnismäßig gut mit einer Laubsäge mit grobem Sägeblatt ausschneiden.

Das Verleimen der Bretlstücke geschieht nach vorherigem Zusammenpassen mit Hilfe von 3 mm starken Fülirungsstiften (vgl. die Zeichnung!). Zuerst werden die Teile 11 und 12, dann Spant 1 und Teil 12 und zuletzt die beiden Wangen 13 und Teil 12 mit je zwti Führungsstiften zusammengefügt.

Je nach Schwere des Holzes dürfen die Wangen 13 größer oder kleiner gehalten werden. Wie groß sie sein müssen, ist gewichtsmäßig festzustellen: Der Rumpfkopf muß unbearbeitet mindestens 225 Gramm wiegen. Sollte der gesamte Rumpfkopf mit der Form der Wangen 13. wie sie in der Zeichnung angegeben ist, zu schwer sein, wird empfohlen, die Ce Wiehls Verminderung durch Aussparen der Wangen (beachte die punktierte Linie in der Zeichnung!) vorzunehmen.

Wogen er, NSFK-Hmiptsturinführcr

_1

RumpfAopf für t$epe/f/vg- J mode//Mfthön" I

//ans WoGre/jer

60

ModellNup,

Bd.9(I944),Nr,7

i\SFK-Sturmführer Franz Körner k

Kaum 30 Jahre alt, verschied am 28. Marz 1944 nach kurzer Krankheit der Modellftugsachbcar-beiter der NSFK-Brigadc ■ Danas, IVSFK-S türm Führer Franz Körner. Mit jlim hat der Tod wieder einen aus der Reihe derjenigen gerissen, die sich mit Leib und Seele dem Model Klug verschrieben haben. Schon vor der Machtübernahme kam Körner, damals im Freiwilligen Arbeitsdienst tätig, mit der Fliegerei in Berührung, als er als Ar-beilsmann heim Ausbau der Segel flugschule Lau-clia./UnHrut eingesetzt war. Koch Rückkehr in den Zivitberuf gehörte seine ganze Freizeit der Ortsgruppe QuerFurt des Deutschen Luftsport-Verbandes. Sein aktiver Einsatz ve-ranlaßte die damalige Luftsport - Landesgruppe 8, Weimar, ihn in der Abteilung Segelflug und Jugend als Hilfskraft

^v.~i^S '; »S&S&m

zu verwenden, Bei Gründung des NS-Flicgcrkorp? wurde er dann von der Abteilung Modellflug. für deren Aufgaben er sich schon immer interessiert hatte, übernommen, IVoch im gleichen Jahre wurde er als Hilfsreferent bestätigt, gleichzeitig war er ehrenamtlicher Sachbearbeiter eines Sturmes und ModellQuglehrer in einer Model IQuggruppe. Durch seine vielseitige Tätigkeit hätte sich Körner in da* Gesamtgebiet des Modellfluges so weit eingearbeitet,, daß ihm 1941 die Leitung dieses Sachgebietes bei der Brigade Danzig übertragen werden konnte. Hier durfte er in wenigen Jahren wertvolle Aufbauarbeit leisten. Unermüdlich im Einsatz war er stets ein froher und hilfsbereiter Kamerad, den alle, die .ihn kannten, in guter Erinnerung behalten werden.

Bild: Arclm- >'5-T1iflßrrkr>rpp

„Rhön" erflog neue Modellflng-Höehstleistung

Von Pimpf Gunthar Sieben

Unsere Sinniger Modellfluggruppc übt fast jeden Sonntag auf dem Gelände des NSFK-Sttirmcs 7/25 in Neue Mühle hei Königs Wusterhausen- Dort haben wir etwas Hügclgelände, Rings liegt Kiefernwald, mit erbrochen von Feldern- Den ganzen Sommer über hatten wir vor allen Dingen Hochstarts geübt, und manch schöner Flug von über zwei Minuten war uns gelungen, auch waren mehrere „VögEl" uns schon entflogen.

Oft hatten wir nun bei den Scgclflügeu der Fliegcr-Ilitler-JugenJ beobachtet. daÜ unsere großen Kameraden ein Ther-mikgcbicl über der Nor dost ecke des Platzes nü t großem Erfolg für stundenlange Flüge ausnutzten. Sobald es uns gelang, unsere Flugmodelle auf diese Waldccke loszulassen, erzielten auch wir schöne lange Fluge.

Am 30. September veranstaltete der Sturm für seine Modell fluggruppe bei schönem sonnigen Welter ein Vergleicbs-licgen. Es gelangen unterer Gruppe mehrere Flüge von über eine Minute, mir selbst zwei Flüge mit 0-t und 96 s. Beim drjtleu 5lnrL kurz naeh 12 Uhr, gelang es mir, meine ,,Rhöna tadellos an der „richtigen Ecke** auszuklinken. Sehr bald konnten wir tu unserer Freude beobachten, daß sie immer mehr Höhe gewann, sie hatte ganz offenbar den richtigen Thermikscblaucb gcfafli. Wir kannten sie nach der Stoppuhr 15 min 10 s laug verfolgen, dann entschwand sie unseren Hlickcn in östlicher Richtung. Leider hatten wir kein Fahrrad zur Stelle, da bereits ein andere* Flugmodelt mit dem Ho de verfolgt wurde. Als wir uns später auf die Sucht? milchten, mußten wir leider erfolglos zurückkehren.

feil war nun wohl Sieger des Vergleichs fliegen s und darüber auch erfreut, tin Innern war icii aber doch etwas betrübt, weil mein schöner Yogel als verloren gellen mußte. Um so größer war meine Freude, alt mir unser Modcllßiiglehrer nach ein paar 'lugen mitteilte, daß die Landung meiner „Hböu" atii

fSihk Htm

Dns &egelfiitj2niödetl ,h/?hön" tetrti geiLfortel

Bd. 9 (1944), Nr. 7

Modelffitig

61

l'ieakow am Scharmülzelsee gemeldet worden sei. Mit einem. Kameraden holte ich sie mir am nächsten Sonntag zurück, Sie war zu meiner großen Genugtuung nur an der Bespannung unbedeutend beschädigt, und ich konnte sie den ehrlichen Findern gleich in einem Handstart zur Probe vorführen. 'Diese halten die „Rhön"' am liebsten dabehalten, doch den Gefallen konnte ich-ilmeu nicht (uii/denn das Beweisstück meines Erfolges mußte ich mit nach Mause bringen.

Vorteilhart war noch, daß sich einer der Finder die ungefähre Zeit der Landung gemerkt hatte. Danach ist ineine „Rhön" fast 95 Minuten in der Luft gewesen.

Mit unserem Modellfluglehrer maßen wir in der Schule die geßogene Strecke nach, -die, wie wir feststellten, mit 28,4 km die bisher verzeichnete Modellflug-Höchstteistung übertraf.

Meine „Rhön" ist ohne jede Änderung genau nach dem KSFK.Bauplan gebaut, sie ist vorher schon oft geflogen und von mir bia heute immer wieder zu manchem schönen Flug benutzt worden. Sehr gut bewährte sich, daß wir sie bei jedem'Weller Iiochgest artet hallen — bei uns muß jeder

Junge seinen „Vogel" allein starten —. Für das Vergleicha-fliegen hatten, wir die „Rhön" neu mit Flumo bespannt und dreimal mit Überzugslack lackiert. Zum Hochstart verwendeten wir eine dünne Hochstart schnür von 75 m Länge bei dreifacher Übersetzung, Wir benutzten die' Hoehstartrollc, wie sie der NSFK-Bauplau vorschreibt, freilich noch die größere Ausführung. An unserem Vergleichsfliegen beteiligten sieh 30 Jungen aus drei-Modellfluggruppen, die alle von den scheinen Flügen unserer Flugmodelle begeistert waren. Mein großler Wunsch, selbst einmal im Schulgleiter zu starten, wird sich, da ich nunmehr in der Flieger-Hiller-Jugend bin, demnächst erfüllen. Vielleicht kann ich einmal selbst unsere berühmte „Thermikecke" in einer richtigen „Kiste" ausprobieren. Allen MFG-Kameraden aber rate ich; Baut, wenn ihr einen lohnenden „Vogel" haben wollt, der auch was aushalt und der immer prima fliegt, nicht irgendwelchen Kram, bloß weil der augeblich schöner aussiebt, sondern einzig und allein zuerst mal die „Rhön", denn „die halt, was sie verspricht".

Die ersten 25 Inhaber des FAI-Modeüflieger-LeistungsabzeicheHS

Der Erwerb des FAl-Modetlflieger-Leistungsabseichens ist an die Erfüllung folgender Bedingungen geknüpft: ein Flug mit einem Segelflugmodell von mindestens 5 min Dauer und ein Flug mit einem Gummimotorflugmodell von mindesten* 3 min Dauer. Die dafür verwendeten Flugmodelle müssen den internationalen Bauvorschriften, die in einigen Punkten von den deutschen Vorschriften abweichen, entsprechen. Darüber ist in der Zeitschrift „Modellflug" Jahrgang 1939, Heft 8, ausführlich berichtet worden. Für das im vorigen Jahr vom Korpsführer des NS'Fliegerkorps. gestiftete deutsche Modellflug-Leistungsabzeicheti sind andere'Bedingungen gestellt, die im Heft 7, Jahrgang 1943 dieser Zeitschrift nachzulesen sind. Die ersten Träger dieses Leislungsabzeichens sollen in einem der nächsten Hefte genannt werden. Nachstehend bringt die Schriftteitung die ersten 25 Inhaber des FAI-lHodellflieger-Leistungsabseichens, das seit 1940 verliehen wird. Anträge auf Verleihung sind über die zuständige NSFK-Gruppe an die Korpsführung des NS-Ftiegerkorps zu richten.

Die Sehrt/tleitung.

FeAIer.iiericfiiigung: Infolge eines im Geschetien der Zeit begründeten Umstandet enthielt die erste Umschlagseite des letzten Heftes die Angabe: Bd. 9 Nr. 5 Mai 1944. Es handelt sich jedoch um das Doppelheft Bd. 9 Nr. 516 Mali Juni 1944

Nachrichten des Korpsführers des NS-FIiegerkorps

R eich §wett kämpf 1944 der ModelIfloggrnppcn der Hitler-Jugend

Im Einvernehmen mit dem Korpsführer des NS-Flieger-korpa führt die Reichsjugeudführung in der Zeit vom 30. Juli bis 7. August 1944 den 3. Reichswettkampf der Flieger-Hitlerjugend und der Modellfluggruppen der Hitler-Jugend gemeinsam durch. Im Rahmen des Geaamtweltkanipfes übernimmt der Korpsführer die Leitung und Durchführung des Riegerischen und ftiegerlechniachen Teiles.. Der Reichswettkampf der Modellfluggruppen der Hitler-Jugend besteht ans der allgemeinen Mannschaftsbewertung,- dem Sposlwetl-kampf, dem Modellflug-Wettkampf und dem Wellkainpf in Flugzeugerkennüng. Nachstehend bringen wir aus der Ge-simtaussehreibung den Teil für den Reiehewellkampf der Modellfluggruppen.

Ii Die Teilnehmer

Teilnahmeberechtigt sind die Angehörigen de» Deutschen Jungvolks und der Flieger-Hitler-Jugend, soweit sie dem Ceburtsjahrgan™ 1927 angehören oder jünger sind.

Jedes Hitler-Jugend-Gebiet kann zum Reichswettkampf der Motlettfluggruppen eine Mannschaft entsenden. Diese umfaßt zwei Angehörige des Deutschen Jungsvolks und drei Flieger-Hitlerjungen, also insgesamt fünf Teilnehmer. Es ist nicht 7ulassig, an Stelle eines Angehörigen des Deutschen Jungvolks einen Flieger-Hitlerjungen oder umgekehrt zu entsenden. Als Angehörige des Deutschen Jungvolks gelten alle Jungen, die nach dem 30, Juni 1930 gehören sind. Wer vor diesem Zeitpunkt geboren wurde, zählt zur Flieger-Hitlerjugend.

Die Gebiete stellen die Mannschaft in Verbindung mit der zuständigen NSFK-Gruppe unter Berücksichtigung der Ergebnisse ihres Gebielswettkampfes der Afodellfluggruppeii auf. Für die Teilnahme des einzelnen Jungen sind seine fliegerischen Leistungen, seine Dienstbeteiligung und Haltung ausschlaggebend.

Der Mannschaftsführer darf an den Wettkämpfen nicht teilnehmen.

2. -Die allgemeine Mannschaftsbewertung

Es werden die von den Teilnehmern bis zum 30. Juli 1944 erworbenen Abzeichen bzw. abgelegten Prüfungen auf den Gebieten des Sports, der allgemeinen Wehrertüchtigung und der fliegerischen Ausbildung gewertet, soweit hierfür der Wettkampfleitung gültige Bescheinigungen vorgelegt werden. Sie sind daher zum Reichswettkampf mitzubringen. Prüfungen und Abzeichen, für die die erforderlichen Nachweis-papicre fehlen, werden in die Bewertung nicht einbezogen. Im einzelnen werden in Anrechnung gebracht für jedes

DJL (nur für Pimpfe).............20 Punkte

HJL ..................20 Punkte

DJ-Schießauszeichnung (nur für Pimpfe) . . 10 Punkte HJ-Schjeßauszeichnung für Schützen ..... 10 Punkte HJ-Schießauszeichnung für Scharfschützen . 15 Punkte

Segelflieger-A-Ahzeichen ............10 Punkte

Segelflicger-E-Abzeichen ............15 Punkte

Segelflieger-C-Abzeichen ............20 Punkte

Von den SchießauszefchiHingen und Segelflieger-Abzeichen wird beim einzelnen Teilnehmer nur je eines bewertet. Die Gesamtzahl der Punkte, die die Teilnehmer einer Mannschaft erhalten haben, entscheidet über den Platz der Mannschaft in der allgemeinen Mannschaftshewerlung.

!t. Der Sportwcltknmpf

Der Sportwettkampf setzt sich zusammen uI für Pimpfe aus

60-Mcter-Lauf,

Wei Lsprung,

'Seil lagball weit wurf; b) für die Hillcrjuitgen aus

100-m-Lniif,

Weitsprung,

Keiileuweitwurf.

Die Bewertung der einzelnen Leistung im Sporlweltkainpf erfolgt nach der Wertungsliste des jährlichen Reichsporl-wettkampfea der Hitler-Jugend.

Die Gesamtzahl der Punkte, die die Teilnehmer an einer Mannschaft erhalten haben, entscheidet über den Pia)/ der Mannschaft im Sportwettkampf.

4. Der Modellflug-Wettkampf

a) Die Flugmodelle

Zum Modellflug-Wettkampf hat jede Mannschaft folgende von den Teilnehmern seihst gehaute Flugmodelle zu stellen.

Segelflugmodelle: Klasse I: 1 Rumpfsegelflugmodell mit einer Spannweite von 1500 bis 1750 mm, Klasse II: 2 Rumpf < Segelflugmodelle mit einer Spannweite von 1751 bis 3500 mm.

Motor flugrnodelle: Klasse III: 1 Benzinmotor-Flugmodell mit einem Motor bis zu 6 cem Huhratim, Klasse IV: 1 Benzinmotor-Flugmodell mit einem Motor über 6 cem bis lOcciu Hubraum.

Die Angehörigen des Deutschen Jungvolks und der Flieger-Hitler-Jugend können in allen vier Klassen starten. Jeder Teilnehmer darf nur ein Flugmodell melden.

Jeder Teilnehmer erhält für sein Flugmodell eine Startnummer. Diese sowie die Klaasenbczeichnung (I, II usw.) sind in vorgeschriebener Größe {80 v. H. der mittleren Tragflügeltiefe) auf der unteren und oberen Seite des Tragflügels unlösbar anzubringen. Auf der linken Hälfte des Tragflügels, in Flugrichtung gesehen, ist die Klassenbezeichnung und auf der rechten Hälfte des Tragflügels die Startnummer zu setzen. Wegen der Kennzeichnung der Flugmodelle mit NSFK- und Hitler-Jugend-Abzeichen wird auf den Reichsbefehl 1/42 K vom 25. Januar 1942 verwiesen.

b) Die Bauprüfung

Vor Beginn des Modellflug-Wettkampfes wird von der Wettkampfleitung eine Bauprüfung durchgeführt. Sie entscheidet, ob das einzelne Flugmodell auf Grund «einer baulichen Ausführung zum Modellflug-Wettkampf zugelassen wird. Für die Bauprüfung gelten die Bauvorschriften des NS-Fliegerkorps.

c) Durchführung

Der Wettkampf mit Segelflugmodellen und der mit Motorflugmodellen werden getrennt durchgeführt; die Reihenfolge ist von der Wetterlage abhängig. Jedes zugelassen,.' Flugmodell kann im Wettkampf fünf Starts auaführen. Die Startart-der Segelflugmodelle wird am Tage des Wettkampfes bekanntgegeben. Vorschriftsmäßige Hochstartgeräte sind mitzubringen.

Die Flugmodelle der Klassen III und IV führen einen Platzflugwetthewerb durch. Die Bedingungen für den Plalz-flug sind:

1.. Das Benzinmotor-Flugmodell muß an der von der Wettkampfleitung bezeichneten Stelle innerhalb der iBegrenzungszeicheu des Flugplatzes starten,

2. das Flugmodell muß innerhalb der Flugplatzbegrenzun;.-landen,

3.'die Dauer des Kraftfluges wird auf 30 Sekunden festgesetzt.

d) Wertung iaiModcllflug-Weltkampf Die Einzelwertung,

Die Leistungen jedes Flugmodelles werden für sich bewertet. Die Wertung erfolgt nach den „Modellftug-Beslim-inungen des NS-FIiegerkorps."

In den Klassen I und II werden nur solche Flüge gcwerlcl. die eine Dauer von mindestens 60 Sekunden aufweisen. Iii. Flüge der bei SlartschlnU in der Luft befindlichen Flugmodell«-werden voll gewertet. Für die Wertung der Flüge gilt eine

Bd. 9. (1944), Hr. 7

MudeJlflug

G3

Sekunde Dauer als 1 l'iinkl. Zehnlclsekuudeii werden nach unten abgerundet.

Die Punktzahl jede« Fluges eines Flugmodelles ergibt sieh au«j der Flugzeil. Die Gesamtpunktzahl, die ein Segeldug-modcll erreicht, ergibt sich aus der Summe der Punkte der einzelnen Flüge.

Die Flugmodelle der Klassen III und IV werden wie folgt gesondert gewerteI.

Entscheidend ist die Werlungsziffer. Die Wertungsziffer ist die Summe aus Grundzahl, Zeilzuschlag und Landungezuschlag. Die Formel für die Grundzahl lautet

Kraftflugzeit ^ ^

Cteilflugzeit

Der Zeilzuschlag ist die Zahl der Sekunden unter oder über 30 Sekunden Kraftflug. Jede Sekunde unter oder über 30 Sekunden wird mit 1 Punkt in Zuschlag gebracht. Kraft* flüge von weniger als 20 Sekunden und mehr als 40 Sekunden scheiden aus der Wertung au». Angefangene Sekunden werden nicht gezählt.

AI» Landungszuschlag wird die Zahl 25 festgelegt. Sic wird alten Flugmodellen, die außerhalb der Begronzuuga-zeicheu des Flugplätze» landen, zur Grundzahl und zum Zei tzUschlag hinzugerechnet.

Die Flugmodelle jeder Klasse werden nach ihren Leistungen unter sieh gewerlet. Die Grundzahl der Punkte, die der einzelne Teilnehmer mit dem Flugmodelt seiner Klasse erreicht, entscheidet über seinen Platz iu der Bewertung. Sieger in den Klassen I und II ist der Teilnehmer mit der höchiten Punktzahl. Bei Punktgleichheit hat der jüngere Teilnehmer den Vorrang,

In der Klasse III und IV cm scheidet über den Platz des einzelnen Teilnehmer» die von ihm erzielte kleinste Wer-tuugsziffer eines. Fluges, Der Teilnehmer mit der absolut kleinsten Wert ungut ff er eines Fluges ist Sieger. Bei Punkt* glcichbeit hat der jüngere Teilnehmer den Vorrang,

Die Mannschaftswertung,

Die Gesamtzahl der Punkte, die die Teilnehmer einer Mannschaft im Modeüflug-Wcllkanipf erhallen, entscheidet über den Platz der Mannschaft im Modcllflug-Wctlkampf. Dabei bestimmt sich die Punktzahl, die von den Teilnehmern der Mannschaft mit den Benzinmotor - Flugmodellen (Klasse III und IV) erreicht wurde, nach den Leistungen im Platzftugwellbewerb und beträgt Tür den Sieger 500 Punkte. Die Punktzahl der weiteren Teilnehmer wird auf Grund der erreichten Wertungsziffer prozentual errechnet.

Sieger im Modeliflug-Wcllkampf ist die Mannschaft mit der höchsten Gesamtpunktzahl. Bei Punktgleichheit hat die Mannschaft mit den jüngeren Teilnehmern den Vorrang.

5. Der Well kämpf in Flugzeugerkennung

Am Wertkampf in Flugzengerkennuiig nehmen alle Jungen leil, die zum Rcichswellkampf der Modclllluggruppcu der Hitler-Jugend gemeldet sind.

a) Durchführung

Den Wettkampf teilnehmen! werden 25 Erkennuugsauf-gaben von Flugzeugmuelcm im Modell und im Lichtbild getlellt. Gczelgi werden hauptsächlich Flugzeuginuslcr, wie sie in der Flugzeugerkennung der Modcllfluggruppcn de» Deutschen Jungvolk» und tu der Flieger-Hilter-Jugend behandelt worden sind.

Ii) Wertung Die Einzelwertung.

Für die richtige Erkennung aller 25 Flugxeugmuster erhall jeder Wcltkampfteiluehmcr 25 Punkte. Für jede» falsch oder überhaupt nicht erkannte Flugzcugniueler wird 1 Punkt abgezogen. Der Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl ist Sieger des Wcl (kampfcs in Fliigzeiigcrkeunung. Hei Punktgleichheit culsrheidet das Alter. Drr jüngere Teilnehmer hat den Vorrang.

Die Mannschaftswertung.

über den Plalz der einzelnen Mauusehafl in der Flugzeug-erk eil innig entscheidet die Gesunilpiiuklzuhl, die die Ange-

hörigen einer Manuschafl erreicht haben. Sic beträgt im Höchstfall 125. Sieger ist die Mannschaft mit der höchsten Punktzahl. Bei Punktgleichheit wird die Mannschaft mit den jüngeren Teilnehmern auf den höheren Plalz gesetzt.

6. Die Gesamtwcrlnng und Ermittlung der Siegermannschaften im Retchswetlkämpf der Modetllluggruppcn

Der Feststellung der Siegermannschaften wird eine Gc-samtwertung zugrunde gelegt, die sich aus den Ergebnissen der Eiuzelwett kämpfe und Sonderbe Wertungen ergibt (Allgemeine Mannschaftsbewertung, Sportweltkampf, Modellflug-Wettkampf, Wettkampf in Flugzeugerkennung). Maßgebend für die Berechnung »ind die von den einzelnen Gebieten in den Einzel weit kämpf eil erzielten Plätze bzw. Platzziffern (1, 2, 3 usw.). Diese Platzziffern werden für jede Mannschaft zusammengezählt. Die sich ergebende Gesamtsumme entscheidet über den Platz der einzelnen Gebietsmannechafl in der Cesamlwertung. Sieger wird da» Gebiet,-dessen Mannschaft hierbei die kleinste Punktzahl hat. Bei Punktgleichheit hat die Mannschaft den Vorrang, die im ModclUlug-Wettkampf den besseren Platz errungen hat.

7. Auszeichnungen

a) Die Sieger im Gesamlwettkampf.

Die beste Mannschaft in der Gesamlwertuug erhält den Wanderpreis des Reichtjugendführeri und die Reichs-urkuude. Jede» Mannschaftsmitglied erhält eine Teilnehmerurkunde und die Reichssiegeruadel in Gold 1944,

die zweitbeste Mannschaft in der GeEamtwerlnug erhält die Reichs Urkunde. Jedes Mannschaftsmitglied erhält eine Teilnehmerurkundc und die Reichssiegernadel in Silber 1944,

die drittbeste Mannschaft in der Gcsamlwertung erhält die Reichsurkunde. Jedes Mannschaftsmitglied erhält eine Teilnehmerurkunde und die Reichssieger na dcl iu Bronze 1944,

die viertbesle Mannschaft in der Cesamlwertung erhält

die Reichsurkunde. Jedes Mannschaftsmitglied erhält

eine Teitnehmerurkunde, die füuftbesle Mannschaft in der Gcsamlwertung erhält

die Reichsurkunde. Jedes Mannschaftsmitglied erhält

eine Teilnehmerurkunde.

b) Die Sieger im Sportwelt kämpf. '

Die drei besten Mannschaften im Sporlwctlkampf erhalten für ihre Leistungen die Reichsurkunde. Jedes Mannschaftsmitglied erhält eine Tciluehnicr-urkunde.

c) Die Sieger im Model I-Wellk am pf und Im Well kämpf in

Flugzcugerkennuii g.

Die Mannschaft, die bei der gemeinsamen Wertung des Modellltug-Wetlkampfes und des Wctlkampfes In Flugzeugerkennung ab; beste festgestellt wird, erhält einen Wanderpreis des Korpsführers des NS-Fliegerkorps und die Reichsurkunde. Jedes Mannschaftsmitglied erhält die goldene Plakette des Korps fübrers,

die- zweitbeste Mannschaft erhält die Reichsurkunde. Jedes.. Mannschaftsmitglied erhall die silberne Plakette des Korpsfübrers,

die drittbeste Mauuscbafl erhält die Reichsurkunde. Jedes Mannschaftsmitglied erhält die bronzene Plakette de» Korpsführer.

Voraussetzung für die Zuerkcnnung einer Plakette ist jedoch, daß der Teilnehmer mit seinem Flug-, modell wenigstens einen Werlnngsllug ausgeführt hat.

Die Einzclsieger im fliegerischen Wcllkampf. Die KinzcUicgcr iu -den beiden Klassen der SegelfliiK-uiodcllc und der Matorflugniodcllc erhalten die Rotehs-sicgernadcl. In jeder Klasse erhall:

der Beste die Reichssiegeruadel iu Gold 1944, der Zweitbeste die Reichssiegeruadel iu Silber 1914,

der Drittbeste die Reichssiegernadel in Bronze 1944.

Die Einzelsieger im Wettkampf in Flugzeugcrken-nung.

Die Einzclsiegcr im Wetlkampf in Flugzeugerkennung erlialtcn:

der Beste die Reiehssiegcmadel in Gold 1944, der Zweitbeste die Reichssiegernadel in Silber 1944,'

der Drittbeste die Reichssicgernadel in Bronze 1944.

Bei der Verleihung der Reichsaiegeroadel 1944 an die Einzelsieger und au die Mannschaftsmitglieder der Siegermannschaften im Gesamtwettbewerh des Rekhs-wettkampfcs der Flieger-Hitler-Jugerid und der Modellfluggruppen der Hitler-Jugend kann der einzelne Wettkampfteilnehmer die Reichssie gern ad el in Cold, in Silber oder in Bronze jeweils nur einmal erhalten.

Deutsche Modellflug-Höchsileisiungen nach demSiand voml.7.44

(Die seil der letzten. Veröffentlichung nevnnerkannten Modellßug-Höchstleistungen sind durch Fettdruck hervorgehoben.)

I. Prell uftflu gm od eile

I, Segelflugmodelle

Klasse: Rumpfsegelflugiuodelle

Handstart-Strecke; W. Saerbeck, Borghorst Handstart-Dauer: ff. ScAu&erf, Melz-Monle-

nich......................

Hochstart-Strecke: G. Siebert, Senzig .... Hochstart-Dauer: K. Schumacher, Karlsruhe lh 35 min 07 s

Klasse: Nurflügel-Segelflugmodelle

Handstart-Strecke: A. Herrmann, Nord. hausen ....................

Handstart-Dauer: K. Schmidtberg, Frankfurt a. M..................

Hochstart-Strecke: ff. Kolenda, Essen . . . .

Hochstart-Dauer: .-(. Oswald, Stuttgart ■ . .

43 000 m

40 min 03 s 28 400 m

2375 m

37 min 41 e 10 400 m 17 min 55 s

2. Motorßugmodelle Klasse: Rumpf flugmodelte mit Gummimotor

Bodenstart-Strecke: //. Wenzel, Hannover , 11125 m

Bodenstart-Dauer: A. Militky, Gablonz a. N. 20 min 35 s Geschwindigkeit: offen............ —km/h

Klasse: Nur Hügel-Flugmodelle mit Cummimolor

Bodenslart-Slreeke: offen..........*. --m

Bodeostart-Dauer: G. Suff, Königsherg/Pr. . 4 in in lös

Klasse: Rumpf flugmodelte tnil Verbrennungsmotor

Bodenstart-Strecke: G. Lipinski, Hannover . 33 900 m

Bodenstart-Daucr: /. Schmidt, Allenstein . . 1 b 15 min 33 s

Geschwindigkeit: offen...........■ —km/h

Klasse: Nurfliigel-Flugmodelle mit Verbrennungsmotor

Bodenstart-Strecke: C-G. Ncuberl, Dresden 32 200 m

Bodenstart-Dauer: C-G. Neuhert, Dresden . 24 min 24 s

Klasse: Wasserflugmodclle mit Cummimotor Wasseralart-Strecke: E. Richter, Wiesbaden 2650 m

Wasserstart-Dsuer: II. Hebel, Hannover

15 min 42 s

Klasse: Wasserflugmodelle mit Verbrennungsmotor

Wasserstsrt-Strecke: C. Lipinski, Hannover 25 150 m

Wasiserstart-Dauer; K, Berendt, Kothen ... 41 min — e

Klasse: Schwingen flu gm od eile mit Gummimotor

Handstart-Dauer: offen............ —min — s

Bodenstart-Dauer: A. Militky, Cablonz a. N. — min 50 s

Klasse: Schwingcnflugmodette mit Verbrennungsmotor

Bodenstart-Strecke: V. Stampa, Bad Eilsen . 5250 m

Bodenstarl-Dauer: U. Stampa, Bad Eilsen . 16 min 48 s

Klasse: Drehflügel-Flugmodello mit Cummimotor

Handstart-Dauer: offen............ —min — *

Bodenstart-Dauer: offen............ —min —;

Klasse: Drchfliigel-Flugmodelle mit Verbrennungsmotor

Handstart-Dauer: offen............ —min —-

Bodenstart-Dsuer: offen............. —min —s

II, Hallenflugmodellc

Klasse.- Filmbespanate Halten flu gmodelle

Handstart-Dauer: R. KermcB, München-Pasing ..................... 13 min 37 s

Klasse: Papierbespannte Hnllenflugmodclle

Handstart-Dauer: H. Kcrmeß, München-Pasing..................... 9 min 28 s

Klasse: Filmbespannte Nurflügel-Hallen nugmodelte Handstart-Dauer: R. Eppler, Sehwäbisch-IIall 13 min 33 s

Klasse: Papierbespannte Nurfliigel-Hallcnflngmodcllc

Handstart-Dauer: M. Budnoivsk!, Köniss-

bcrg/Pr.......,............. 7 min 12 s

Klasse: Schwingcn-Hnllcnflugmodellc Handstart-Dauer: A. Kugler, Augsburg ... 5 tpin 47 s

Klasse: Drchflügel-Hnllenfluzmodclle Hsndstart-Dauer: A. Oswald, Stullgarl . . . 1min 59 s

Inhalt des Schrift teils

Seit«

Die Herstellung von Tragflügelrippen für größere Flugmodelle. Von NSFK-Hauptslurraführer Haus Wagener............... . 57

Neue Ausführuugsart eines Rumpfkopfes Tür das Segel-Gugmodell „Rhön".............58

NSFK-Sturmführer Franz Körner /k.......60

„Rhön" erflog neue Modellflug-Höchstleistung. Von Pimpf Günther Siebert...........60

Die ersten 25 Inhaber des FAl-Modellfiieger-Leistungi'-ab Zeichens ........,......61

Reichswettkampf 1944 der ModellHuggrupiicn der Hitler-Jugend ..............62

Deutsche Modell Aug-Hochs tleislnngen nach dem Stand vom 1, 7. 44 . .-.............64

Dieses Heft enthält keinen Bauplan


Hinweis zum Urheberrecht
Erlaubnis zur Retro-Digitalisierung und Veröffentlichung auf der Digitalen Luftfahrt Bibliothek am 2. Mai 2022 erteilt durch die Maximilian Verlag GmbH & Co. KG. Die Zeitschrift „Deutsche Luftwacht - Ausgabe Modellflug“ wurde von 1944 bis 1944 über den Verlag E. S. Mittler & Sohn, Berlin, vertrieben. Rechtsnachfolger ist die Koehler-Mittler-Verlagsgruppe, heute ein Unternehmen der Tamm Media, Hamburg.


Unterstützen Sie die Digitale Luftfahrt Bibliothek mit Ihrem Einkauf bei Amazon

Wenn Sie über die Kampagne „smile.amazon.de“ Produkte online einkaufen, unterstützt Amazon mit einem Teil der Einkaufssumme eine gemeinnützige Organisation, ohne jegliche Extrakosten für Sie. „Einkaufen und Gutes tun“, so heißt das Motto dieser Kampagne, mit der Sie auch die Digitale Luftfahrt Bibliothek mit 0,5 % Ihrer Einkaufssumme unterstützen können. Es sind dieselben Produkte, dieselben Preise und derselbe Service. Nutzen Sie bitte den nachfolgenden Link („Button“), wann immer Sie bei Amazon einkaufen möchten und gleichzeitig und ohne zusätzliche Kosten das Engagement der Digitalen Luftfahrt Bibliothek fördern möchten - vielen Dank!

Amazon


© Digitale Luftfahrt Bibliothek | Bibliothekskatalog | Impressum | Datenschutz | Zuletzt aktualisiert am 20. September 2022